Spanien in den 1960er und 1970er Jahren

Classified in Sozialwissenschaften

Written at on Deutsch with a size of 2,88 KB.

Die Umgestaltung der spanischen Gesellschaft in den 1960er und 1970er Jahren

Die wirtschaftliche Entwicklung

Das Geld, das diese Migranten an ihre Familien schickten, war ein wichtiges Element für die wirtschaftliche Entwicklung jener Jahre.

Die Umgestaltung der Gesellschaft

Nach Jahren des Krieges und einer sehr traditionellen Gesellschaft in den 1960er Jahren, gab es einen beschleunigten gesellschaftlichen Wandel.

Die Verbesserung des Lebensstandards

Die Mechanisierung der Landwirtschaft und die Industrialisierung führten zu einem drastischen Rückgang der ländlichen Bevölkerung und einer erheblichen Zunahme der städtischen Bevölkerung und der Industrie. Spanien wurde so zu einer Konsumgesellschaft, wenn auch mit geringerer Intensität als in anderen westlichen Ländern.

Eine offenere Gesellschaft

Die Ankunft des Tourismus, die Öffnung der Grenzen und die Reisen in andere Länder erlaubten es den Spaniern, mit dem Ausland in Kontakt zu treten. Diese Öffnung brachte Veränderungen in der Mentalität der Bevölkerung und vor allem in den Köpfen der jüngeren Generationen. Die neuen Generationen, die den Krieg nicht erlebt hatten, veränderten sich dramatisch, und langsam begann sich eine breite gesellschaftliche Bewegung für die Demokratisierung des spanischen Lebens auszubreiten.

Sozial- und Hochschulreform

Die neue politische und wirtschaftliche Ausrichtung des Franco-Regimes spiegelte sich auch in einigen Gesetzen wider, die zur Verbesserung des Wohlergehens der spanischen Gesellschaft beitrugen:

  • Sozialversicherung: Das Recht der Arbeitnehmer auf die spanische Sozialversicherung wurde proklamiert.
  • Pressefreiheit: Die Vorzensur wurde abgeschafft.
  • Religionsfreiheit: Das Gesetz gewährte eine relative Toleranz gegenüber anderen Konfessionen.

Der Höhepunkt dieser Veränderungen kam mit dem Bildungsgesetz von 1970, das die allgemeine und kostenlose Grundschulbildung einführte.

Der Widerstand gegen das Franco-Regime

Die Repression der Nachkriegszeit

Die frühen Jahre des Franco-Regimes waren durch die Unterdrückung der Besiegten gekennzeichnet. Der Präsident der republikanischen Generalitat, Lluís Companys, wurde von der deutschen Gestapo im Exil in Frankreich verhaftet, den Behörden Francos übergeben und am 15. Oktober 1940 in Montjuïc hingerichtet. Die Repression richtete sich auch gegen die katalanische Sprache und Kultur. Die katalanische Sprache war nicht mehr offiziell, ihre öffentliche Verwendung war verboten und auf den familiären Bereich beschränkt. Auch der Unterricht in katalanischer Sprache war verboten.

Entradas relacionadas: