Spanien unter Alfons XIII. und der Aufstieg des Nationalsozialismus

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Die konservative Reformära unter Alfons XIII.

Die Regierungszeit von Alfons XIII. begann inmitten einer Krise, die durch die Katastrophe von '98 ausgelöst wurde. Dies zwang die dynastischen Parteien, ein Reformprogramm zur Erneuerung des spanischen politischen Lebens einzuleiten.

Konservative Regierungsversuche und Scheitern (bis 1909)

Die konservativen Regierungen unter Antonio Maura versuchten bis 1909, Reformen im Finanzwesen, in der Kommunalverwaltung und im Wahlrecht durchzuführen. Dieser Versuch scheiterte jedoch.

Verlust der Macht der Turno-Parteien und Opposition

Während die traditionellen Parteien an Einfluss verloren, wurde die Opposition stärker:

  • Die Republikaner gewannen an Stimmen, was zur Gründung der Europäischen Radikalen Republikanischen Partei führte.
  • Katalanische nationalistische Gruppen erzielten dank der Katalanischen Solidarität einen breiten Wahlsieg.
  • Der Sozialismus und die Gewerkschaften (UGT) festigten ihre Präsenz in Madrid, im Baskenland und in Asturien.
  • Die Anarchisten blieben gespalten: Einige befürworteten terroristische Akte, während andere die Nationale Arbeitskonföderation (CNT) gründeten.

Liberaler Reformismus ab 1910

Seit 1910 begannen die Liberalen eine Phase des Reformismus. José Canalejas strebte eine Stärkung der zivilen Staatsgewalt gegenüber dem Einfluss der katholischen Kirche an (z.B. durch öffentliche Bildung und Einschränkung religiöser Vereinigungen). Zudem wurde eine Dezentralisierung des Staates angestrebt, was in Katalonien zu Forderungen führte.

Die Ermordung von Canalejas durch einen Anarchisten führte zu einer Phase der Instabilität, die 1913 die Konservativen wieder an die Macht brachte.


Die Achsenmächte und der Zweite Weltkrieg

Westfront: Der Blitzkrieg

Hitler startete den Blitzkrieg, indem er Panzerdivisionen und massive Luftunterstützung einsetzte. Dies ermöglichte einen Überraschungsangriff und schnelle Vorstöße. Polen wurde, wie im Hitler-Stalin-Pakt vereinbart, zwischen Deutschland und der UdSSR aufgeteilt.

Die deutschen Armeen überrannten die meisten westeuropäischen Länder. Nur Großbritannien war widerwillig, sich Deutschland zu beugen. Deutsche Flugzeuge bombardierten britische Städte und Häfen in der Luftschlacht um England (Battle of Britain). Großbritannien widerstand dem Angriff, weshalb Hitler die geplante Invasion abbrechen musste. Er befahl jedoch die Atlantikschlacht, um die britischen Nachschublieferungen zu unterbinden.

Ostfront und Kriegseintritt der USA

Im Juni 1941 startete Hitler die Operation Barbarossa und griff Russland an. Japan zerstörte die amerikanische Flotte in Pearl Harbor, woraufhin Amerika in den Krieg eintrat. Die Achse Rom – Berlin – Tokio schien zunächst unbesiegbar.

Der Nationalsozialismus und die Unterdrückung in Europa

Europa stand unter Nazi-Besatzung, was die Unterwerfung der europäischen Gebiete zugunsten Deutschlands bedeutete. Die Nazis organisierten die Gebiete in:

Eingegliederte Gebiete

Kolonien

Satellitenstaaten

Die Gestapo und die SS führten eine Herrschaft von Gewalt und Terror gegen die Bevölkerung ein. Die Verfolgung war besonders hart gegen die Juden, was zum Holocaust führte.

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