Spanische Agrar- und Fischereilandschaften: Analyse der Regionen

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Atlantische Agrarlandschaft

Die Atlantische Agrarlandschaft befindet sich auf der nördlichen Halbinsel und umfasst Galicien, Asturien, Kantabrien und das Baskenland. Diese Gebiete liegen in einem feuchten Klima mit bergigem Gelände. Hier überwiegt die Rinderzucht. Der Laubwald wurde weitgehend durch Eukalyptus und Kiefern ersetzt. Die Landwirtschaft ist extensiv, wobei Mais, Kartoffeln, Äpfel sowie Obst- und Gemüseprodukte angebaut werden. Die Bevölkerung lebt verstreut in Weilern und Bauernhöfen.

Mediterrane Kulturlandschaft

Diese erstreckt sich entlang der gesamten Küste von der französischen Grenze in Katalonien bis zur portugiesischen Grenze. Die Landwirtschaft konzentriert sich hauptsächlich auf den Anbau von Obst, Gemüse und Blumen. Die Schweine- und Geflügelzucht erfolgt intensiv in landwirtschaftlichen Betrieben. Traditionelle ländliche Siedlungen sind verstreut, außer in den bewässerten Gebieten der Levante und Andalusiens, wo die Häuser nahe den Anbauflächen liegen.

Agrarlandschaft der Kanarischen Inseln

Auf den Kanarischen Inseln erschweren das zerklüftete Relief und die Wasserknappheit die Kultivierung. Wo Wasser verfügbar ist, werden Nutzpflanzen wie Tomaten und Zwiebeln sowie ausgedehnte Plantagen mit tropischen Früchten angebaut. Die städtische Bevölkerung konzentriert sich stärker auf Gran Canaria und Teneriffa, während die ländliche Bevölkerung in den kleineren Inseln größer ist.

Die Fischereimacht Spaniens

Spanien hat weltweit eine große wirtschaftliche Bedeutung durch den Umfang der angelandeten Fische. Die Flotte ist sehr wettbewerbsfähig, verfügt über eine große Kapazität und hat ein qualifiziertes Unternehmertum. Dieser Sektor umfasst die Verarbeitung, die Konservenindustrie und die Vermarktung...

Expansion des Fischereisektors

Zwischen 1961 und den 1970er Jahren erlebte die spanische Fischereiflotte eine große Entwicklung durch Erneuerung und Schutzmaßnahmen: Modernisierung, Erweiterung der Fanggründe und höhere Fänge. Seit 1973 sieht sich die Fischerei jedoch einer akuten Krise gegenüber, die unter anderem auf den Rückgang der Fischbestände und Schwierigkeiten in den Fanggebieten zurückzuführen ist. Die Aquakultur wird als eine mögliche Ressource betrachtet.

Spanische Fischerei in der Europäischen Union

Zunächst wurde erwartet, dass die EU-Mitgliedschaft den spanischen Fischereisektor fördern würde, was jedoch aus mehreren Gründen nicht eintrat:

  • Die Fangkapazität der EU-Länder war übermäßig hoch, was die Politik der verfügbaren Mittel beeinflusste.
  • Die europäischen Fischer mussten mit denen anderer Länder konkurrieren.
  • Die wirtschaftlichen Beihilfen...

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