Der Spanische Bürgerkrieg: Ursachen und Verlauf
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Ursachen des Spanischen Bürgerkriegs
Militärrevolte: Der Spanische Bürgerkrieg (GC) ist eine der schlimmsten Folgen in der Geschichte Spaniens. Die Ursachen des Konflikts begannen mit dem Sieg der Volksfront bei den Wahlen im Februar 1936. Zu dieser Zeit wurden die Lebenshaltungskosten in Spanien immer schwieriger, und es herrschten mehrere sozial- und wirtschaftspolitische Spannungen.
Zudem prägte die Existenz des Nationalismus den spanischen Staat, wobei oft mit viel Kraft und wenig Zurückhaltung gehandelt wurde. Soldaten waren die Hauptakteure in mehreren Putsches. Die schlechte Verteilung von Land erhöhte die Zahl der unzufriedenen Bauern, was zu Unruhen und Revolutionen führte. Auch die Behandlung der Kirche in der Zweiten Republik trug zum allgemeinen Unwohlsein bei.
Die Verschwörung
Die Verschwörung war chaotisch. Der wichtigste Verschwörer war Mola in Pamplona. Ebenfalls beteiligt waren Cabanellas und Franco sowie Mitglieder der CEDA. Zu keinem Zeitpunkt wurde die Möglichkeit eines langwierigen Bürgerkriegs bedacht. Die Republik war sich dieser Situation nicht bewusst, versuchte jedoch später mit Maßnahmen wie der Versetzung verdächtiger Militärs gegenzusteuern und gab die Spitzen der Armee an Personen ihres Vertrauens.
Aufstand und Verbreitung
Der Aufstand wurde in Marokko am 17. Juli eingeleitet. Zwei Tage später übernahm Franco das Befehlskommando, und am 18. Juli breitete sich der Aufstand auf die geografische Halbinsel aus.
Geografische Verteilung
- In den Provinzhauptstädten siegte der Aufstand vor allem im konservativ geprägten Galicien.
- In Andalusien, das eine linke Tradition hat, gab es keinen sofortigen Sieg der Aufständischen.
- In Katalonien, Madrid und Barcelona siegten die Linken, wodurch die Revolte dort scheiterte.
- Im Baskenland war die Unterstützung geteilt: Álava war für den Aufstand, während Gipuzkoa und Bizkaia aufgrund des Nationalismus dagegen waren.
- In Valencia wurden die Aufständischen besiegt, obwohl es viel Widerstand gab.
- Auf den Balearen erhoben sich Mallorca und Ibiza, aber nicht Menorca.
Der Verlauf des Krieges
Der Säulenkrieg (Juli bis November 1936)
In dieser Phase kam es zu Konfrontationen zwischen den beiden Lagern: Die eine Seite wollte ihr Territorium erweitern, während die andere defensiv agierte. Die Truppen aus Afrika wurden eingesetzt, um Madrid anzugreifen, blieben jedoch in den Vororten stecken. Die Erfolge der Volksfront waren geringer; ihr Vorstoß von Katalonien nach Aragon wurde bald gestoppt, und das Unternehmen von Barcelona nach Mallorca scheiterte.
Die Schlacht um Madrid
Ende November begann ausländische Hilfe einzutreffen, was dem Krieg eine neue Wendung gab. Francos Ziel war es, Madrid zu besetzen. Er versuchte, die Kommunikationswege unter seine Kontrolle zu bringen, schaffte es jedoch nicht, die Verteidiger zu besiegen. Daraufhin änderte Franco seine Taktik und konzentrierte seine Kräfte auf den schwächeren Norden.
Der Fall der Nordfront und Guernica
Das Jahr 1937 war ein entscheidendes Jahr. Die Gewalt nahm an Grausamkeit zu und nahm wilde Züge an. Die deutsche Luftwaffe bombardierte Durango und Guernica, wobei Taktiken angewandt wurden, die später im Zweiten Weltkrieg (2GM) zum Einsatz kamen.
Die Eroberung von Santander verlief einfach, doch der Kampf um Asturien war heftig. Die Truppen der Volksfront starteten drei Offensiven in Segovia, Brunete und Belchite, um die Truppen abzulenken, was jedoch nicht gelang.