Spanische Dichter der Renaissance: Garcilaso und Cervantes

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Spanische Dichter der Renaissance

Garcilaso de la Vega, ein spanischer Dichter des Goldenen Zeitalters, erlangte großen Einfluss durch seine formale Perfektion. Seine Werke blieben zu seinen Lebzeiten unveröffentlicht und wurden erst 1543 in Barcelona von seiner Witwe Juan Boscan herausgegeben. Die Gedichtsammlung umfasst sowohl traditionelle kastilische Poesie (8 Titel) als auch Gedichte im italienischen Stil (5 Canciones, 4 Sonette, 3 Eklogen, 2 Elegien, 1 Epistel).

Merkmale

Lateinischer Einfluss, Renaissance-Themen und -Formen, poetische Sprache und Topoi.

Die Eklogen

Eklogen sind Schäferdichtungen, in denen zwei oder mehr Hirten ihre Liebesklagen in einer idealisierten Natur zum Ausdruck bringen. Garcilasos Eklogen sind von unterschiedlicher Qualität, wobei die erste, die Klagen von Salicio und Nemoroso über Galateas Untreue und Elisas Tod, hervorsticht. Die Verschmelzung von Naturgefühl und pastoraler Umgebung macht dieses Gedicht zu einer seiner berühmtesten Kompositionen.

Die Ufer sind mit 34 Nymphen bestickt, die an so viele andere Liebestragödien erinnern. Garcilaso schafft in diesen Versen eine Fusion zwischen klassischen Mythen und einer neuen Liebe und etabliert die pastorale Natur als *locus amoenus*.

Sonette

Die Struktur des Sonetts ist eng mit dem Inhalt verbunden. Die Gedanken sind in der Regel an die Zeilen und Blöcke der Strophen angepasst. Ein Beispiel für Klassizismus.

Weitere Werke

* Drei Gedichte, die während des Exils an der Donau geschrieben wurden (*locus amoenus*). * Fünf: Ode an die Blume von Knidos. Abweichung von früheren Werken durch Metrik und Inhalt (Lyra). Versuch, eine Frau in Neapel zu überzeugen... * *Lazarillo de Tormes* (1554): Anonymes Werk. Der Autor verbarg seinen Namen aus Angst vor Kritik, da das Werk antiklerikal war.

Der Prolog besteht aus 7 ungleichmäßigen Abschnitten und ist sehr autobiografisch. Das Werk präsentiert eine strukturelle Einheit, wobei der Fokus auf Täuschung liegt. Religiöse Motive und das Thema der Ehre spiegeln sich wider. Der Realismus beginnt.

Ein Schelmenroman.

* Fray Luis de León: Gedichte der Renaissance, die Erbe und Inhalt widerspiegeln. Verwendet italienische Strophen (Lyra 11 und 7) und klassische Elemente. Originalpoesie (30 Kompositionen). Keine Übersetzung von Bibelprosa.

Mittelalterliche höfische Liebe, Petrarkismus, klassische Themen/Ressourcen, allegorische Motive, Anspielungen auf Mythen, Ausdruck von Gefühlen (Eifersucht, Einsamkeit), polierte Sprache mit klaren Bildern, poetische Figuren (Paradoxien, Alliterationen, Gegensätze), Laura, 11 Sonette, Silva, metrische Formen, Ballade, Ode.

Miguel de Cervantes

* *Don Quijote*: Teil 2 (Fortsetzung) von 1605 und 1614 von Alonso Fernández de Avellaneda. Cervantes antwortet auf den Angriff von Avellaneda.

* Teil 1: Saldias * Teil 2: Sancho

* Teil 3: Aufbruch und Heimkehr

Cervantes' Absicht war es, Ritterromane lächerlich zu machen.

Quijote und Sancho ergänzen sich.

Große Komplexität des Romans.

Verschiedene Stile und expressive Mittel. Große Meisterschaft in der Erzählung und der Verwendung von Ressourcen.

Quijotes Rede wird von den Lesern als lächerlich angesehen. Wenn er seine Ansichten darlegt, spricht er gewählt und gut formuliert. Sanchos Sprache ist vulgär, voller Sprichwörter. Die Dialoge zwischen den beiden haben transzendentale Bedeutung.

Weitere Werke

* Poesie: Weniger bekannt. * Theater: Vorspeisen. * *La Galatea* (6 Bücher) * *Exemplarische Novellen* (12 Novellen) * *Los trabajos de Persiles y Sigismunda* (Byzantinischer Roman)

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