Die Spanische Monarchie: Aufstieg, Krise und Wandel (16.-18. Jh.)

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Die Frühe Neuzeit: 16., 17. und 18. Jahrhundert

Das 16. Jahrhundert: Spaniens Aufstieg zur Weltmacht

Während des sechzehnten Jahrhunderts war Spanien die führende Weltmacht. Die Monarchie entwickelte sich zum größten Reich, das es bis dahin gab, mit Besitzungen in Europa, Amerika, Afrika und Asien.

Während des sechzehnten Jahrhunderts baute die Spanische Monarchie ein immenses Kolonialreich in Amerika auf und organisierte es.

Die Habsburger im 16. Jahrhundert

  • Karl V. von Spanien und dem Heiligen Römischen Reich war der mächtigste Herrscher seiner Zeit. Ein Großteil Europas stand unter seiner Herrschaft, obwohl er drei große Probleme bewältigen musste: die Rivalität mit Frankreich, die Reformation und die Bedrohung durch die Türken.
  • Philipp II. erbte das riesige Reich seines Vaters und erweiterte die Monarchie durch die Angliederung Portugals und seiner Kolonien. Am Ende seiner Regierungszeit häuften sich jedoch die Probleme.

Das 17. Jahrhundert: Krise und Verlust der Hegemonie

Das siebzehnte Jahrhundert war eine Zeit der Krise in ganz Europa, besonders aber für die Spanische Monarchie. Sie verlor die kontinentale Hegemonie und erlitt eine schwere Krise, manifestiert durch den Aufstand von Portugal und Katalonien.

In der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts verlor Spanien die Hegemonie in Europa zugunsten Frankreichs, das zum mächtigsten Land auf dem Kontinent wurde. Das siebzehnte Jahrhundert war eine Zeit des wirtschaftlichen und sozialen Niedergangs für Spanien.

Politische Systeme im 17. Jahrhundert

Mitte des siebzehnten Jahrhunderts setzte sich in Frankreich das absolutistische politische System durch. In England und den Vereinigten Provinzen hingegen wurden parlamentarische Systeme angewendet.

Das 18. Jahrhundert: Erbfolgekrieg und Aufgeklärter Absolutismus

Das Jahrhundert begann mit dem Spanischen Erbfolgekrieg. Die Gebiete der Krone von Aragón unterstützten die Kandidatur des Erzherzogs von Österreich. Der Sieg Philipps V. führte zur Anwendung eines neuen Systems der politischen und administrativen Organisation in den Gebieten der ehemaligen Krone von Aragón.

  • Während des achtzehnten Jahrhunderts dominierte der Absolutismus als Regierungsform, wobei einige absolute Monarchen nach den Grundsätzen des aufgeklärten Absolutismus regierten.
  • Nach dem Erbfolgekrieg setzte Philipp V. eine zentralistische und vereinheitlichende Politik durch.

Kulturelle Entwicklung und Kunststile

Barock (17. Jahrhundert)

Im siebzehnten Jahrhundert setzte sich ein neuer künstlerischer Stil durch: der Barock. Der Barock war ein Wandel in der Mentalität, der alle Aspekte der europäischen Kultur beeinflusste.

Rokoko und Klassizismus (18. Jahrhundert)

Im achtzehnten Jahrhundert entwickelten sich zwei sehr unterschiedliche Stile: das Rokoko und der Klassizismus.

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