Die Zweite Spanische Republik (1931–1936)
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Republik
2. Republik: Alfonso XIII; mit der Bildung der Regierung (Admiral Aznar) wurden die municipales Vorgänge am 12. April ausgerufen. Die Republikaner gewannen. In dieser Phase gab es einen Prozess der Atomisierung und insbesondere der Radikalisierung.
Rechte (Right)
- Monarchistischer Block um Calvo Sotelo: verteidigte große Grundbesitzer und die Bourgeoisie, mit faschistischen Affinitäten.
- Graf Wagenliste: Anhänger Rodezno und des alten Regimes.
Zentrum (Central)
Republikaner der Mitte: radikal-nationale oder konservative Kräfte, darunter auch der PNV (regionalistisch, konservativ, katholisch).
Linke (Left)
Republikanische Linke und republikanische Parteien mit Führungspersonen wie Manuel (Name im Original nicht vollständig), radikale soziale Vereinigungen verbunden mit der ILE und Martínez in republikanischen Bezirken. Arbeitnehmerorganisationen: PSOE, UGT und PCE; CNT (radikale, moderate Strömungen); POUM.
Nationalisten in Katalonien: Esquerra Republicană (Organisation Esquerra).
Parteien und weitere Gruppen
- Totalitäre spanische Phalanx: Ledesma, JONS; weitere Anhänger und Vetter traten der spanischen Phalanx bei.
- Cambio francés? regionale Kräfte: Lliga; CEDA; José María Gil; Anziehungskraft in unteren Mittelschichten.
Verfassung
1931 Verfassung: Republik der Arbeiter; Einkammersystem; Staatsoberhaupt mit einem Mandat von 7 Jahren; Rechte und Pflichten: Trennung von Kirche und Staat, säkulare Republik, Scheidung, Zivilehe, individuelle Grundrechte, Religionsfreiheit und weltliche Bildung.
Zweijahreszeitraum: Sozialreformen
Republikanischer Zweijahreszeitraum — Sozialreformen: Präsident: Alcalá-Zamora. In der religiösen Frage zeigte die Kirche starken Antagonismus; Proteste und Reibungen gegenüber Reformen traten auf.
Bodenreform und soziale Spannungen
Bodenreform: Adressierung des Landbesitzes (tierra repartir) — Umverteilung von Land war vorgesehen. Dies erhöhte soziale Spannungen: alte Besitzstrukturen wurden in Frage gestellt, Bauern standen im Konflikt mit Großgrundbesitzern; Häuser brannten in manchen Regionen, es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Autonomie und Generalitat
Autonome Reform: Die Generalitat Kataloniens (autonome Regierung) wurde eingerichtet; geleitet von lokalen Kräften. Es gab Proteste konservativer Kreise und von Teilen des Intellektualismus.
Reform der Armee
Reform der Armee: Möglichkeit von Ruhestand, Statuskontrollen, Zusammenlegung von Führungspositionen und Beförderungen nach Verdienst; manche alten Privilegien wurden aufgehoben. Der Putschversuch Sanjurjo scheiterte; Sanjurjo wurde verhaftet und verurteilt.
Sozial- und Bildungsreformen
Sozialreformen: unter anderem durch Führungsfiguren wie Largo Caballero angestrebt, Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen. Bildungsreformen: Ausbau verpflichtender Schulbildung, Verbreitung von Kulturprogrammen und Schaffung neuer Lehrstellen.
Zweijahreszeitraum Mitte-Rechts
Zweijahreszeitraum Mitte-Rechts: Die CEDA gewann an Einfluss und führte eine Gegenregierungspolitik; die Gesetzgebung entsprach konservativeren Vorstellungen. Der PSOE und die UGT radikalisierten sich zunehmend.
Oktober 1934: Aufstände und Folgen
Oktober 1934: Revolution und Krise: In Katalonien wurde kurz die katalanische Republik ausgerufen; in Asturien (Asturias) kam es zu einem Aufstand der Bergarbeiter, der niedergeschlagen wurde. Die Revolte war letztlich erfolglos; Prieto ging ins Exil. Die Folgen für die Landreform waren enorm; die Entschädigungsfragen und Strafverfolgungen diskreditierten radikale Parteien.
Folgen und Polarisierung
Die Ereignisse von 1934 verstärkten die politische Polarisierung: radikale und reaktionäre Sektoren begannen, Verschwörungen gegen die Republikaner zu planen; in vielen Regionen kam es zu Konflikten zwischen Großgrundbesitzern und Landarbeitern, die auch das Parlament erschütterten.
1926 / Wahlen und Volksfront
1926 Wahlen — Hinweis im Original: linke Volksfront. In Katalonien bestand eine Koalition: Front d'Esquerres; im Baskenland (Euskadi) PNV; Esquerres alleine. Rechtsgerichtete Kundgebungen führten oft zu Gewalt. Am 16. Februar (?) mobilisierte die Volksfront in den großen Städten. Die meisten reaktionären Sektoren begannen, eine Verschwörung gegen die Regierung vorzubereiten. Süden: Konflikt zwischen Großgrundbesitzern und Landarbeitern; Spannungen im Parlament und in der Gesellschaft blieben hoch.