Die Spanische Transition und die Verfassung von 1978
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1. Einleitung:
Der Schritt von der Diktatur zur Demokratie war schwierig und komplex. Die Diktatur hatte ihren eigenen konstituierenden Prozess. Dieser Weg wurde unter dem Namen des demokratischen Übergangs (Transición) bekannt. Das zentrale Element war der Wandel der politischen Strukturen.
Dokumente und Wortschatz
2. Dokumente.
3. Wortschatz:
- Übergang (Transición)
- Organische Demokratie
- Moncloa-Pakte
- Konsens
- ETA und GRAPO
- Franco
- Staatsstreich
- Überparteiliche und eklektische Verfassung
Hintergrund des Übergangs
4. Hintergrund: Der Übergang wurde durch verschiedene Faktoren ermöglicht:
- Einordnung in den Kontext der restlichen Geschichte (2. Republik, Franco-Regime, 60er Jahre).
- Ein günstiger internationaler Kontext.
- Unterstützung durch die Kirche, den Staat, Banken, die zivile Führung und das Volk.
Die drei politischen Optionen für 1975
- Bruch mit reformistischen Verfahren.
- Die Protagonisten seit Beginn des Übergangs.
Fakten zum Prozess
5. Facts:
Schwierigkeiten nach Francos Tod
Die Monarchie fiel in eine Zeit des Umbruchs. Die Regierung unter Arias Navarro: Franco stirbt am 20. November, am 22. November wird der König vereidigt. In seiner Rede trat er als Ministerpräsident auf, während Arias Navarro nur schüchterne Reformen durchführte. Es folgten die drei wichtigen Entscheidungen im Jahre 1976 n. Chr.
Folgen des Gesetzes für die politische Reform
Die Akzeptanz durch die Cortes bedeutete das „Harakiri“ des Franquismus. Durch dieses Gesetz wurden die Rechte zur Finanzierung festgelegt. Damit begann die Regierung, mit den alten Strukturen zu brechen. Das Referendum wurde positiv gestimmt. Die Ursachen für das Ende der Franco-Gerichte müssen in einer Reihe von Herausforderungen gesucht werden:
- Terrorismus und soziale Unruhen.
- Widerstand der Hardliner und des Militärs.
- Nationalismus und die Bedrohung durch einen Staatsstreich.
Drei Faktoren retteten den Prozess. Die kritische Lage der Regierung führte zu drei Wahlmöglichkeiten: Die Legalisierung der PCE, die Wahlen im Juni 1977 und die Moncloa-Pakte.
Die Verfassung von 1978
Die Verfassung von 1978 ist ein „Gesetz der Gesetze“, das einvernehmlich (konsensual) und überparteilich eine parlamentarische Monarchie begründete. Sie ist die neunte Verfassung der spanischen Geschichte. Das Zauberwort lautete „Konsens“.
Merkmale und Entwicklung
Features: Die Verfassung ist überparteilich, eklektisch und in gewisser Weise messianisch-ambivalent. Entwicklung: Die Idee war ursprünglich ein kurzes Projekt, doch es entwickelte sich zum Gegenteil, auch aufgrund der kategorischen Ablehnung durch die PSOE und PCE. Die Arbeiten waren mühsam und intensiv.
Die Entwicklung basierte auf demokratischen Prinzipien sowie der Festlegung weiterer Rechte und Freiheiten. Die vier Hauptinstitutionen stehen in engem Zusammenhang. Die autonome Frage (Regionalismus) wurde juristisch über die Artikel 151 und 143 sowie zwei neue Wege gelöst.
Fazit und heutige Bedeutung
6. Fazit: Im Vergleich zur Zweiten Republik stellt die Verfassung von 1978 einen ehrlichen Erfolg dar, der den EU-Eintritt und die demokratische Konsolidierung ermöglichte. Sie diente dazu, das Problem der Staatsstruktur und den Terrorismus der ETA zu lösen. Heute genießt Spanien Freiheit, politischen Pluralismus und eine demokratische Erziehung als Errungenschaften der Transition.