Spanisches Theater nach dem Krieg: Analyse von 40 Jahren Entwicklung
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Spanisches Theater: 40 Jahre nach dem Krieg
Der Krieg hinterlässt tiefe und irreparable kulturelle Wunden. Im Gegensatz zu anderen Exil-Dramatikern (wie Max Aub oder Alberti) und den Werken alter Meister, die nicht mehr gültig waren, entwickelten sich interessante theatralische Linien.
Hohe Komödie
Die Hohe Komödie zeichnet sich durch die Dominanz des Salons oder des Esszimmers aus, oft mit freundlicher Kritik und Sorgfalt für die gut gemachte Arbeit. Der prominenteste Vertreter ist José María Pemán.
Komödiantisches Theater
Im komödiantischen Theater gehören die erneuernden Linien von Miguel Mihura und Jardiel Poncela dazu, sowie jene, die den absurden Humor einführten.
Existenzialistisches Theater
Der bedeutendste Vertreter des existenzialistischen Theaters ist Buero Vallejo. In seinem Werk gibt es immer eine existenzielle und eine soziale Ebene, stets geleitet von einem ethischen Ansatz, der auf der Suche nach der Wahrheit und der Liebe basiert. Die Ehrlichkeit seiner Arbeit gliedert sich in drei Perioden oder Epochen. Die Themen seiner Werke basieren auf der Verwirklichung der Sehnsüchte der Menschen und ihren schmerzhaften Einschränkungen. Auf der anderen Seite initiierte Alfonso Sastre die tetra-existenzielle Linie.
Realistisches Theater
Zu dieser Zeit unterlag die Aufführung des Stücks keinen dramatischen gesellschaftlichen Veränderungen, sondern es änderte sich die staatliche Universität. Die Zensur war jung, entspannt und tolerierte einen kritischen Ansatz.
Alfonso Sastre: Sozialer Realismus
Er ist der wichtigste Begründer des realistischen Sozialtheaters. Für ihn sollte die Gründung ein nützlicher, moralischer Akt sein, dessen Mission es ist, die ungerechte Welt, in der wir leben, zu verändern.
Buero Vallejo: Soziale Wurzeln
Buero Vallejo betont die Beziehungen zwischen dem Individuum und der Umwelt und legt den Schwerpunkt auf die Wurzeln und sozialen Folgen der technischen Akte. Der Bereich des Theaters hat sich von einem geschlossenen Raum zu einem offenen verschoben.
Experimentelles Theater
Ab 1970 haben eine Reihe von Dramatikern die Erneuerung des dramatischen Ausdrucks angestoßen. Anstatt den spanischen Realismus zu assimilieren, kamen mehr ausländische Strömungen, was zu einer neuen Avantgarde des Theaters führte. Während die Inhalte auf der harten kritischen Linie blieben, erlebten die formalen Aspekte eine Erneuerung, inspiriert von klassischen Szenarien. Einige der wichtigsten Autoren sind Fernando Arrabal, Francisco Nieva und Buero Vallejo.