Das Spiel: Konzepte, Entwicklung und Raum-Zeit-Wahrnehmung

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Spiel: Ähnliche Aktivitäten

Konzept der Spielhandlung

Spiel, Zeitvertreib oder Spaß.

Bedeutung des Spiels im Entwicklungsprozess (EA)

Das Spiel ist entscheidend für die Entwicklung und das Wachstum des Einzelnen. Seine Abwesenheit beeinflusst die Anpassung und Sozialisation im wirklichen Leben negativ.

Das Spiel kann aus drei Perspektiven verstanden werden:

  • Als Lerninhalt: Das Spiel ist ein Inhaltsblock.
  • Als methodische Strategie: Das Spiel ist eine motivierende Tätigkeit als Mittel der Globalisierung (Verbindung von Inhalten mit anderen Bereichen).

Das Spiel in Abhängigkeit von der psychomotorischen Entwicklung und dem Alter

Aus kognitiver Perspektive (STUFEN)

  • Sensomotorische Stufe (0–2 Jahre): Spiel $\rightarrow$ Funktional.
  • Voroperative Stufe (2–6 Jahre): Spielarten $\rightarrow$ Funktional, symbolisch und konstruktiv.
  • Konkrete Operationen Stufe (6–11 Jahre): Spielarten $\rightarrow$ Funktional, symbolisch, einfache Regeln, konstruktiv.
  • Formale Operationen Stufe (ab 11 Jahre): Spielarten $\rightarrow$ Funktional, symbolisch, komplexe Regeln, konstruktiv.

Aus sozialer Sicht (ALTER)

  • Alter 0–2 Jahre: Spiel $\rightarrow$ Einzelgängerisch, Zuschauer.
  • Alter 2–4 Jahre: Spiel $\rightarrow$ Einzelgängerisch, Zuschauer, parallel.
  • Alter 4–6 Jahre: Spieltypen $\rightarrow$ Einzelgängerisch, parallel, assoziativ.
  • Alter ab 6 Jahre: Spieltypen $\rightarrow$ Einzelgängerisch, parallel, assoziativ, kooperativ.

Aus physischer Sicht (ALTER)

  • Alter 0–12 Monate: Spielart $\rightarrow$ Rhythmische Stereotypien.
  • Alter 12 Monate – 7 Jahre: Spielart $\rightarrow$ Übung (Ejercicio).
  • Alter ab 7 Jahre: Spieltypen $\rightarrow$ Spiel der Belästigung und des Abbruchs.

Wahrnehmung und Strukturierung von Raum und Zeit

Die Wahrnehmung ist die psychische Funktion des Körpers, die es ermöglicht, Informationen aus der Umgebung über die Sinne zu empfangen, zu verarbeiten und zu interpretieren.

Etappen der Strukturierung des Körperschemas

  • 0–2 Jahre: Abgrenzung der eigenen Körperwelt von Objekten, Unterscheidung von Selbst und Welt.
  • 2–4 Jahre: Erforschung der visuellen und motorischen Elemente der Bewegung.
  • 5–7 Jahre: Bewusstwerden des eigenen Körpers und Verbindung mit dem Körper anderer.
  • Zwischen 7–8 Jahre: Lokalisierung von Körpersegmenten in Bewegung, reichere Bewegungen.

Etappen des Körperbewusstseins bei Kindern zwischen 6 und 12 Jahren

  • 6–8 Jahre: Bildung der Körperteile, deren Kontrolle wird einfacher.
  • Ab 8, 9 Jahre: Schulung der freiwilligen Entspannung und Bildung der Haltung.

Wahrnehmung von Raum und Zeit

Räumliche Wahrnehmung

  • Verschiedene Arten von Raum und Ort: Bildung durch Interaktion als Subjekt und Raum.
  • Naher Raum (Próximo): Zwei Teile: Körper-Subraum $\rightarrow$ Der Raum, den mein Körper einnimmt und der sich verändert. Remoter Subraum $\rightarrow$ Der Raum, den ich nicht erreichen kann. Dieser besteht aus zwei Teilräumen: operativer Teilraum und zugänglicher Teilraum.

Zeitliche Wahrnehmung

Ist mit der Wahrnehmung des Raumes verbunden.

Raum-Zeitliche Strukturierung

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