Spieltheorie, Biochips und die Grundlagen Künstlicher Intelligenz
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Die Theorie betrifft den Fall von Nullsummenspielen mit zwei Spielern. Insbesondere von Neumann und Morgenstern gaben optimale Strategien für die einzelnen Spieler an, anstatt Modelle der Koalitionsbildung vorzuschlagen, die mit rationalem Verhalten in Einklang stehen. Die Leugnung spielt in dieser Theorie keine Rolle. Tatsächlich setzte sich die Auffassung durch, die unter Ökonomen, mindestens seit der Zeit von Edgeworth, bestand, dass die Probleme der Verleugnung zwischen zwei Menschen von Natur aus unbestimmt sind.
Anwendungen der Spieltheorie
Die Spieltheorie hat heute viele Anwendungen. Die Wirtschaft ist jedoch das Hauptgebiet, in dem Spezialisten der Spieltheorie tätig sind.
Künstliche Intelligenz und Intelligente Software
Der Mathematiker und Wissenschaftler Doug Lenat von der University of Pennsylvania entwickelte eine Software, die auf über hundert Millionen Fakten allgemeinen Wissens und Denkens basiert. Er sagt, dass die Ausstattung von Computern mit allgemeinem Wissen und gesundem Menschenverstand dem Wissensstand eines Erwachsenen entspricht, der in der Lage ist, seine Bildung durch das Lesen von Büchern, Zeitungen und Zeitschriften fortzusetzen.
Biochips
Im Labor von Masuo Aizawa, einem Wissenschaftler des Tokyo Institute of Technology, liegt ein transparenter Chip, der in einem mit Flüssigkeit gefüllten Behälter auf einer Glasplatte schwimmt. Es erscheint unscheinbar, aber der Schein trügt: Der längliche Chip ist mit punktförmigen Granula versehen. Aizawa erklärt, dass diese Punkte lebende Nervenzellen sind, die als erster Schritt zum Aufbau eines semi-künstlichen neuronalen Gehirns in eine elektronisch-biologische Schaltung integriert werden. Er glaubt, dass es möglicherweise einfacher ist, lebende Zellen zu verwenden, um intelligente Maschinen zu bauen, die die Funktionen dieser Zellen imitieren, als dies mit Halbleitertechnologie zu tun.
Künstliche Intelligenz: Etymologie
Die Intelligenz kommt vom lateinischen Wort *„intelligentia“*, das die Fähigkeit zu verstehen und zu begreifen beschreibt. Diese Etymologie ist jedoch nicht sehr aufschlussreich, da das Wort tatsächlich von einem anderen lateinischen Wort, *„legere“*, stammt, was „wählen“ bedeutet. Daher bedeutet Intelligenz im Sinne der Kommunikation die Zusammenstellung von Elementen, die Auswahl zwischen ihnen, die Bildung von Ideen, das Verstehen und das Sein.
Argumente gegen Künstliche Intelligenz und Gegenreaktionen
Die Argumente gegen die künstliche Intelligenz lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Kritikpunkte:
- Maschinen fehlt es an Kreativität.
- Maschinen haben kein Gewissen.
- Maschinen können keine ethischen Grundsätze entwickeln, die ihr Verhalten bestimmen.
Gegen diese negativen Argumente reagieren Experten, die an die Legitimität der künstlichen Intelligenz glauben, wie folgt:
Gegenargumente:
- Maschinelles Lernen bildet die Grundlage der Kreativität.
- Der Zustand des Bewusstseins und der Ethik sind für die Definition von Intelligenz nicht ausschlaggebend und können möglicherweise entwickelt werden.