Sportarten: Kooperation, Opposition und Techniken im Überblick

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Sportarten: Kooperation und Opposition

Sport ohne Widerstand und ohne Kooperation

Sport, bei dem man nicht direkt gegen einen Gegner antritt, sondern versucht, sich selbst zu übertreffen oder Ziele zu erreichen, ohne direkte Konkurrenz. Beispiele sind einige Formen des Skitourengehens.

Sport ohne Zusammenarbeit mit Opposition

Sport, bei dem der Athlet direkt gegen einen Gegner antritt, aber ohne Teamzusammenarbeit. Beispiele: Tennis, Fechten.

Sport mit Zusammenarbeit, aber ohne direkte Opposition

Sportarten in Gruppen mit einem gemeinsamen Ziel, aber ohne direkte Konfrontation mit dem Gegner. Beispiele: Staffelläufe, Rudern im Team.

Sport mit Zusammenarbeit gegen Opposition

Sportarten, bei denen eine Gruppe von Spielern kooperiert, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, wobei sie direkt mit gegnerischen Spielern konfrontiert sind. Beispiele: Fußball, Basketball.

Grundlegende Bewegungstechniken und Pässe

Verschiebungstechniken (Bewegung)

  • Allgemein: Höher oder tiefer gehen, Vorwärtsbewegung, Abprallen (Bounce), Schutz, Besitzerwechsel.
  • Handball: Maximal 3 Schritte und ein Sprung.
  • Volleyball: Man darf sich nicht mit dem Ball bewegen; man muss ihn zu Mitspielern passen oder auf die gegnerische Seite spielen.
  • Hallenfußball: Ballführung mit dem Fuß; Techniken umfassen Innen-, Außen- und Antriebstechnik.

Passtechniken

Pässe in der Vergangenheit (Allgemein)

  • Brustpass: Wird mit beiden Händen gleichzeitig ausgeführt.
  • Einhändiger Pass: Trennt den Verteidiger vom Ball.
  • Überkopfpass mit beiden Händen: Wird über dem Kopf ausgeführt.
  • Baseball-Pass: Wird einhändig ausgeführt und dient dazu, den Ball über weite Strecken zu senden.

Pässe im Handball

Es gibt verschiedene Pässe: den Armstreckpass (auf Schulterhöhe), den Überkopfpass, den Hüftpass (Unterarm parallel zum Boden), und Pässe, bei denen der Ball wie auf einem Tablett (seitlich oder rückwärts) zum Mitspieler gelegt wird.

Schritte und Pässe im Volleyball

Beim Fingerpass (oberes Zuspiel) werden die Finger benutzt, um den Ball in optimalen Bedingungen für den Angriff (Annahme oder Service) zu stellen. Der Präzisionspass (vermutlich Unterarmspiel) dient dazu, einen Angriff oder einen Service des gegnerischen Teams vorzubereiten.

Schritte im Hallenfußball

  • Innenseitenpass: Der präziseste Pass.
  • Außenpass: Dient zur Vorbereitung eines Innenseitenpasses.
  • Fersenpass: Ein überraschender Pass zu einem Mitspieler hinter dem Verteidiger.

Wurftechniken (Releases)

Wurftechniken im Basketball

  • Korbleger (Layup): Der Angriff läuft in Richtung Korb und lässt den Ball vorsichtig los, wobei der Absprung vor dem Körper erfolgt (Linearversion).
  • Hakenwurf: Ähnlich dem Korbleger, aber aus der Luft und nah am Korb, um den Verteidiger abzuhalten.

Wurftechniken im Handball

  • Abgestützter Wurf: Mit beiden Füßen auf dem Boden, nach drei Schritten und einem Sprung.
  • Hüftwurf: Die Wurfhöhe liegt auf Hüfthöhe, um die Verteidigung von unten zu überraschen.
  • Korrigierter Wurf: Die Position wird plötzlich verändert, der Arm wird verstärkt, um einen unerwarteten Wurf zu erzielen.
  • Frontaler Aufprallwurf (Crash): Wird üblicherweise ausgeführt, wenn der Spieler den Ball im Besitz hat (Pivot-Bewegung).

Wurftechniken im Volleyball

Beim Angriffsschlag (Auktion) macht man zwei oder drei Schritte und springt so hoch wie möglich, um den Ball zu treffen. Der Service kann von oben oder unten ausgeführt werden (ähnlich dem Tennisaufschlag).

Wurftechniken im Hallenfußball (Schuss)

  • Rist-Schuss: Ermöglicht Kraft und Platzierung.
  • Zehenschuss: Ein sehr schneller und auffälliger Schuss.
  • Innenseitschuss: Priorisiert die Platzierung vor der Kraft.

Lauf- und Sprungtechniken

Die Technik des Rennens

Die Arme sollten etwa im 90-Grad-Winkel gebeugt sein. Der Oberkörper muss leicht nach vorne geneigt bleiben. Der Impuls entsteht durch die vollständige Streckung der Beine und Knöchel. Arme und Beine müssen sich nach vorne bewegen. In der Bodenkontaktphase dürfen Beine und Knöchel nicht angespannt bleiben; man sollte sich nicht auf den Boden "werfen".

Die Technik des geschlossenen Schritts (Hürdenlauf)

Für einen guten Hürdenlauf benötigt man einen kraftvollen Impuls. Der Oberkörper neigt sich nach vorne, das führende Bein steigt und streckt sich zur Hürde. Das nachfolgende Bein (Peitschenbein) zieht horizontal nach vorne, um die Hürde leicht zu überwinden. Sobald die Hürde überwunden ist, landet das führende Bein im Ausfallschritt. Es folgt eine Armbewegung, die das Rennen ohne Zögern fortsetzt. Wenn das Bein den Boden berührt, darf es nicht steif sein.

Weitsprung

Der Anlauf muss schrittweise erfolgen, um zur maximalen Geschwindigkeit beim Absprung zu gelangen. Beim Absprung macht das Schwungbein einen kraftvollen Impuls und das Standbein steigt an. Der Oberkörper wird nach vorne geneigt, um einen Rückfall zu vermeiden. Die Arme kompensieren die Flugbewegung der Beine, um das Gleichgewicht zu halten. Da die Beine dazu neigen, in der Luft zusammenzukommen, sollte man versuchen, mit beiden Füßen so weit wie möglich vorne aufzukommen, um die Kontaktfläche im Sand zu maximieren.

Hochsprung

Man muss einen Bogenlauf von 7 bis 9 Schritten machen. Der Absprung erfolgt durch den Aufsetzen eines Fußes und die starke Streckung des Beins. Das Knie des freien Beins wird durch eine rotierende Bewegung angehoben, um den Körper über die Latte zu bringen. Die Arme helfen ebenfalls, Energie für den gesamten Sprung zu liefern. Beim Überqueren der Latte sollte man sich nicht "hinsetzen", sondern den Rücken durchbiegen (Fosbury-Flop). Man fällt auf die Matte, wobei die Beine angehoben werden, um die Latte nicht zu berühren.

Kugelstoßen (Start und Wurf)

  • Ausgangsposition: Das Gewicht wird auf die Hand verlagert, die den Stoß ausführt, wobei der Hals berührt wird. Ein Ausfallschritt wird unterstützt, um einen schnellen Übergang zu ermöglichen.
  • Stoß aus der Brustlage: Der Arm wird gestreckt und der Stoß in Richtung des hinteren Beins projiziert. Das Gewicht verlagert sich schrittweise auf die Hüfte, den Rumpf und die Schultern.
  • Abschluss: Die letzte Aktion wird von den Fingern ausgeführt, um zusätzlichen Impuls zu geben.

Grundformen des Schwimmens

Die vier Grundformen des Schwimmens sind: Kraulen, Rücken, Brust und Schmetterling.

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