Sportplanung: Schlüsselprinzipien und Phasen

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Bei der SPORTPLANUNG sind folgende Punkte zu beachten:

  • Die Eigenschaften des Sportlers/der Sportlerin.
  • Die zu erreichenden Ziele (passend zum Charakter des Sportlers/der Sportlerin).
  • Die verfügbaren Mittel.
  • Der Wettkampfkalender und die Teilnahme daran.
  • Alle Faktoren, die die Leistung des Athleten/der Athletin während des Planungszeitraums beeinträchtigen können.

Ebenen der Sportplanung

  1. Mehrjahresplanung: Legt die Richtlinien fest, nach denen sich das Training über einen mehrjährigen Zyklus entwickelt.
  2. Jahresplanung: Teilt die Saison in verschiedene Phasen auf. Es werden verschiedene Zeiträume mit unterschiedlichen Arbeitsausrichtungen je nach Ziel festgelegt.

Zeiträume der Sportplanung

  1. Vorbereitungszeit: Ziel ist es, die konditionellen Komponenten des Sportlers/der Sportlerin zu entwickeln, bis ein optimaler Zustand erreicht wird. Diese Phase unterteilt sich in:
    • Allgemeine Vorbereitungszeit: Sie ist allgemeiner Natur, mit hohen Trainingsbelastungen und zunehmendem Volumen bei geringerer Intensität.
    • Spezifische Vorbereitungszeit: Die Trainingsmethoden ändern sich von allgemeiner zu spezifischer, wobei sie sich immer mehr der ausgeübten Sportart annähern. Das Volumen wird schrittweise reduziert, während die Intensität des Trainings erhöht wird.
  2. Wettkampfzeit: Hier wird viel an der Intensität gearbeitet, um die Form des Sportlers/der Sportlerin zu erhalten. Diese Form wird erreicht, wenn die Intensität erhöht und das Volumen reduziert wird.
  3. Übergangszeit: Dies ist die Zeit, in der versucht wird, die körperliche Anstrengung zu reduzieren. Es ist eine Übergangszeit zwischen dem Ende einer Saison und dem Beginn einer neuen. Manchmal wird ein Teil dieser Zeit aktiv genutzt, oft mit anderen Sportarten als der üblichen. Die Dauer hängt von der Sportart ab.

Strukturierung des Trainings

  1. Mesozyklen: Die genannten Zeiträume werden in Mesozyklen mit einer Dauer von 3-8 Wochen unterteilt, in denen die Arbeit in verschiedene Richtungen zur Verbesserung der Anpassung aufgeteilt wird.
  2. Mikrozyklen: Die Mesozyklen werden in kleinere Strukturen unterteilt, die Mikrozyklen genannt werden. Sie sind Zusammenschlüsse von mehreren Tagen. Es werden die gewünschten physikalischen Eigenschaften sowie die Arbeitsbelastung (Volumen x Intensität) berücksichtigt.
  3. Trainingseinheit: Dauert 1-3 Stunden:
    • Aufwärmen
    • Hauptteil (realistisch und arbeitsorientiert)
    • Ruhephase
    • Ende (Rückkehr zur Ruhe)

Wichtige Trainingsprinzipien

  1. Prinzip des Fortschreitens: Die Trainingsbelastungen sollten immer langsam und stetig gesteigert werden. Durch aufeinanderfolgende Überkompensationen passt sich der Körper an den Reiz an, und dieser führt nicht mehr zu einer Verschlechterung.
  2. Prinzip der Kontinuität: Wenn regelmäßig trainiert wird und die Überkompensation genutzt wird, werden Anpassungen erreicht, die unsere Leistung verbessern.
  3. Prinzip des Wechsels: Es müssen immer Ruhezeiten nach Belastungsphasen eingehalten werden, um dem Körper die Überkompensation zu ermöglichen.

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