Sprache, Kommunikation und Grammatik – Grundlagen und Textsorten

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Sprache, Kommunikation und Grammatik – Grundlagen

SPRACHE:
Die Sprache ist eine spezifische Leistung des Menschen, die für alle gilt. Die Sprache ist die besondere Erkenntnis, dass eine bestimmte Gemeinschaft die allgemeine Fähigkeit zu sprechen besitzt. Sprechen ist eine einzelne Handlung, durch die jede Person Sprache nach außen trägt.

Deskriptive Grammatik

Deskriptive Grammatik: Sie hat zum Ziel, wie das Sprachsystem tatsächlich ist, zu beschreiben. Regelanzeige: Es gibt Sanktionen als mögliche Spielarten der Sprache.

Morphologie und Syntax

Morphologie: Die Untersuchung der Wortteile. Syntax: Sie beschreibt, wie Wörter kombiniert werden und welche Bedeutungen durch diese Kombinationen entstehen.

Pragmatik und linguistische Texte

Pragmatik: Eine Disziplin, die den Gebrauch der Sprache in bestimmten kommunikativen Situationen untersucht. Linguistischer Text: Eine Disziplin, die die tatsächlichen Äußerungen untersucht, die mehr oder weniger komplex sind und in einem sinnvollen Zusammenhang stehen.

Kommunikation

Kommunikation: Die vorsätzliche Übermittlung von Informationen:

  • 1. Informationsübertragung
  • 2. Beabsichtigte Übertragung

Elemente der Übertragung

Elemente der Übertragung: Die Übertragung ist ein komplexer Prozess, der mehrere Elemente beinhaltet: 1. Information, die übermittelt werden soll; 2. Signal, das darstellt, was wir vermitteln wollen; 3. Ein halb-physikalischer Kanal. Ein Sender produziert ein Signal, der Empfänger erhält es und interpretiert es. Es gibt drei Arten von Signalen: Zeichen, Symbole oder natürliche Symptome.

Zeichenarten

Ikonen: Zeichen, die eine gewisse Ähnlichkeit zum Bezeichneten aufweisen. Konventionelle Symbole oder Zeichen: Hier besteht keine Ähnlichkeitsbeziehung; die Beziehung ist willkürlich.

Morphemklassen und Wortbedeutung

Morphem-Klassen: Auch als lexikalische Token bezeichnet: Sie müssen nicht ein weiteres Element haben, um eine volle Bedeutung zu erhalten. Grammatische Token werden hinzugefügt, um die Bedeutung zu modifizieren.

Flexion und Derivation

Grammatische Beugungen: Sie fügen grammatische Informationen zu Lexemen hinzu. Grammatische Derivate: Zeichen, die hinzugefügt werden, um neue Wörter zu bilden. Allomorphe: Ein gleiches Morphem kann je nach Kontext verschiedene Formen annehmen.

Wortbildungsprozesse

Derivation: Ein Wort wird aus einem anderen gebildet, indem Derivationsmorpheme hinzugefügt werden. Komposition: Verfahren zur Bildung neuer Wörter durch Verknüpfung von zwei oder mehr Lexemen. Parasynthetische Bildung: Gleichzeitige Kombination eines Lexems mit einem Präfix und einem Suffix.

Sprache und Kultur

Sprache und Kommunikation:

  • 1. Kultureller Erwerb und Disposition: Die Kenntnis einer Sprache und deren Nutzung sind nicht instinktiv, sondern kulturell erworben.
  • 2. Freiheit und Freiwilligkeit: Wir sprechen häufig spontan und empfinden das Sprechen fast automatisch.
  • 3. Sprache ist vielfältig; sie ist nicht auf ein einzelnes Instrument beschränkt.

Systematische Kommunikation

Systematische Codes: Viele Codes sind Systeme und haben zwei zentrale Eigenschaften: Kompositionalität und Rekursion.

  • Kompositionalität: Eine Eigenschaft, mit der komplexe Bedeutungen aus einfachen Bestandteilen gebildet werden können.
  • Rekursion: Die Fähigkeit, Elemente des Systems wiederholt zu verwenden.

Erzählerische Texte und Figuren

ZEICHEN UND FIGUREN: Die wichtigsten Figuren einer Erzählung sind diejenigen, die von der Handlung abhängen. Protagonist: Die Handlung kreist um diese Figur. Antagonist: Der Gegenspieler, dessen Bedeutung darin besteht, die Hauptfigur zu kontrastieren. Personajes (Figuren): Sind jene, die die Hauptrollen einnehmen.

Aufbau der Erzählung

Die erzählte Geschichte: Eine Kurzgeschichte ist eine erfundene Handlung, die vom Volk oder vom Autor stammen kann.

  • Introducción: Platzierung der Geschichte in Zeit und Raum.
  • Nudo: Konflikt und darauffolgende Entwicklung.
  • Desenlace: Lösung und Abschluss des dargestellten Konflikts.

Das Verb

Das Verb: Das Verb ist ein Wort, das eine Handlung oder einen Zustand ausdrückt und Zeit anzeigt. Es bildet das Prädikat und leitet sich von der Wortwurzel ab. Die Konjugation umfasst alle Formen eines Verbs.

Konjugationsgruppen

Beispiele von Konjugationen (nach Endungen): erste Konjugation: -ar; zweite Konjugation: -er; dritte Konjugation: -ir.

Numerus und Person

Numerus: Singular zeigt, dass die verbale Handlung von einer einzelnen Person oder einem einzelnen Objekt ausgeführt wird. Plural zeigt an, dass die Handlung von mehreren Personen oder Objekten ausgeführt wird.

Personen:

  • 1. Person: zeigt die Beteiligung des Sprechers.
  • 2. Person: bezeichnet den Gesprächspartner (Hörer).
  • 3. Person: weist darauf hin, dass die Handlung weder der Sprecher noch der Hörer ist.

Nicht-finite Verbformen

Infinitiv: springen. Partizip II: gesprungen. Gerundium: springend.

Dialog und Gesprächsformen

Dialog: Ein Austausch von Kommunikation zwischen zwei oder mehr Personen (Interlokutoren).

Typen des Dialogs

  • Alltäglicher Dialog: Große Vielfalt des Ausdrucks, meist kürzere, weniger aufwendig strukturierte Sätze.
  • Schriftlicher Dialog: Üblicherweise im Voraus geplant mit präziser Sprache und Stil.

Comic und visuelle Erzählformen

Comic: Eine Folge oder Reihe von Vignetten, die eine Geschichte erzählen durch Kombination von Bild und Text. Comics sind eine Mischung aus Grafik und Text, wobei die Bilder oft dominieren.

Besondere Merkmale:

  • Plakate und Sprechblasen (bocadillos): Sprech- oder Denkblasen zeigen, was eine Figur sagt oder denkt.
  • Bilder sind häufig karikiert.
  • Textressourcen sind stark komprimiert, um Platz zu sparen und Lesegeschwindigkeit zu ermöglichen.

Verbalaspekte und Modi

Verbmodus: Der Modus spiegelt die Einstellung des Sprechers wider:

  • Indikativ: Der Sprecher stellt die Handlung als real dar.
  • Konjunktiv (Subjunktiv): Der Sprecher stellt etwas als möglich oder gewünscht dar.
  • Imperativ: Der Sprecher fordert zur Ausführung einer Handlung auf.

Zeitformen (Tempora)

Tempus: Verbale Zeichen der Zeit, in der sich die Handlung abspielt. Das Tempus führt in die zeitliche Lage der Handlung ein:

  • Vergangenheit: Handlungen, die vor dem Zeitpunkt des Sprechens liegen.
  • Gegenwart: Handlungen, die zur Zeit des Sprechens stattfinden.
  • Zukunft: Handlungen, die nach dem Zeitpunkt des Sprechens liegen.

Formen: einfache und zusammengesetzte Zeiten

Einfach: Aus einer einzigen Verbform bestehend. Zusammengesetzt: Bestehend aus Hilfsverb und Partizip II.

Beispiele für einfache Zeiten: Präsens, Präteritum (Imperfekt), Futur I. Zusammengesetzte Zeiten: Perfekt, Plusquamperfekt, Futur II.

Konjugations- und Zeitbeispiele

Indikativ: Präsens: ich springe. Präteritum (Imperfekt): ich sprang. Perfekt: ich bin gesprungen. Futur: ich werde springen. Konditional: ich würde springen. Konditional Perfekt: ich hätte gesprungen.

Konjunktiv

Konjunktiv I: z. B. ich springe (in indirekter Rede). Konjunktiv II: z. B. ich spränge oder ich würde springen. Zusammengesetzte Formen: Konjunktiv Perfekt, Plusquamperfekt etc.

Imperativ

Imperativ: Befehlsformen wie spring! (du), springen wir! (wir), springen Sie! (Sie).

Theater

ALLGEMEINE EIGENSCHAFTEN: Elemente eines dramatischen Textes: Das Geschehen wird dargestellt, die Geschichte entwickelt sich durch Dialog. Der Fokus liegt auf Szene und Handlung; die Figuren werden von Schauspielern dargestellt.

Aufbau des theatralischen Textes

Aufbau: Das Bühnenstück ist in Akte oder Szenen gegliedert, die häufig durch Zeit- und Ortswechsel getrennt sind. Es gibt kurze Szenen am gleichen Ort sowie Szenen an verschiedenen Orten.

Silbe

Silbe: Eine Silbe ist eine Einheit aus einem Phonem oder einer Gruppe von Phonemen, die in einem Stimmton verbunden sind.

Argumentative und expositive Texte

Argumentativer Text: Makrostruktur und Gebrauch der Argumentationsmittel haben das Ziel, den Empfänger zu überzeugen.

Expositorischer Text: Eine Makrostruktur, die Informationen vermittelt, ohne zu überzeugen; er informiert und erklärt ein Thema.

Literarische Gattungen

LITERARISCHES GENRE (Gattung): Literarische Werke werden in Gattungen gruppiert, z. B. Theaterstücke, erzählende Werke usw. Die Gattung ist ein Modell für den Autor.

Genres und Untergattungen

In der Lyrik wird die Nachricht in der Stimme des Autors vermittelt. Im Theater sind die Figuren selbst die Sprecher. In der epischen oder erzählenden Gattung übernimmt der Erzähler die Präsenz und berichtet die Geschichte, während die Figuren die Hauptrollen spielen.

Innerhalb jeder Gattung können Untergruppen (Untergattungen) unterschieden werden: In der epischen Gattung z. B. Roman und Novelle; in der Versdichtung z. B. Epos oder Fabel.

Die lyrische Gattung

Zur lyrischen Gattung gehören Werke, in denen subjektive Empfindungen und Gefühle des Autors ausgedrückt werden: Liebe, Freundschaft, Religion, Landschaft, Leben usw. Subjektivität ist ein konstitutives Merkmal der Lyrik.

Zusammenfassung und Hinweise

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