St. Augustinus: Glaube, Glück und freier Wille
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St. Augustinus: Glaube und Glück
St. Augustinus argumentiert, dass das Christentum uns zu besseren Menschen macht, weil wir durch den Glauben Gott und alles Gute erkennen. Zwei zentrale Konzepte bei St. Augustinus sind das Böse und der freie Wille (liberum arbitrium). Alle Menschen werden mit dem Bedürfnis nach freier Wahl geboren. St. Augustinus betont, dass wahres Glück nur durch die Wahl des Christentums erreicht werden kann. Ereignisse, die uns vom Christentum und von Gott entfernen, führen zum Bösen.
Die Stadt Gottes (De Civitate Dei)
St. Augustinus' Werk "De Civitate Dei" erklärt das Böse und den freien Willen anhand eines Gleichnisses. Er unterscheidet zwischen dem Guten (symbolisiert durch Jerusalem) und dem Bösen (symbolisiert durch Babylon). Das Buch verteidigt das Christentum gegen die Vorwürfe, die nach dem Fall Roms erhoben wurden. St. Augustinus stellt klar, dass sowohl die Bewohner Jerusalems (die Guten) als auch die Bewohner Babylons (die Bösen) am Tag des Jüngsten Gerichts gerichtet werden.
Glaube und Vernunft bei St. Augustinus
Für St. Augustinus ist der Glaube der erste und wichtigste Schritt. Gott hilft den Menschen, diesen Glauben zu erlangen. Der Glaube erleuchtet die Vernunft, und durch Gottes Hilfe gelangen wir zu wahrem Wissen und wahrem Glück.
St. Augustinus und Platon
Während der Entwicklung des Christentums sah St. Augustinus die Notwendigkeit, einige Ideen Platons zu integrieren. Es gab einen ideologischen Konflikt zwischen den Heiden, die von der griechischen Philosophie beeinflusst waren, und den Christen. Die Christen, die die vorherrschende Kraft des Mittelalters wurden, setzten sich durch. St. Augustinus' Argumentation, dass das Christentum uns zu besseren Menschen macht, stützt sich auf die Erkenntnis Gottes und des Guten. Die Konzepte des Bösen und des freien Willens sind dabei von zentraler Bedeutung.