Stabilität, Kongruenz und Bewegungsumfang: Grundlagen der Gelenkanalyse

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Stabilitäts- und Kongruenzarten

Faktoren der Verbindlichkeiten

  • Kongruenz: Anatomische Kunst der Kapsel, Ligamente.
  • Aktive Faktoren: Muskeln (mono- und biartikulär).
  • Normale Beweglichkeit: Räumliche Position innerhalb der physiologischen Bereiche (aktiv, passiv und aktive Bewegung).

Funktionell

Wird durch aktive Kontraktion der Muskulatur durchgeführt, auf niedrigerer Ebene der Bewegung (mov).

Physiologische Einschränkungen

  • Biomechanische, pathologische, systemische Ergebnisse des aktiven, funktionellen Zustands des Patienten.

Passive Mobilität

Wird durch den Untersucher durchgeführt (mov).

Anatomische Einschränkungen

  • Art, Pathologie, Schmerz, hängt von der Art der passiven Bewegung ab (estado estructural).

Goniometrie: Messung des Bewegungsumfangs (ROM)

Misst die Bereiche der Bewegung, normal und pathologisch, basierend auf dem Winkel zwischen Körpersegmenten mit einem Instrument namens Universal Goniometer.

Anatomische Position

Sollte als 0° (proximal, kranial) definiert werden, während 180° (distal, pedis) gefunden werden. Die Neutralposition definiert die Ausgangsposition der Messung und deckt sich mit der anatomischen Position.

Bewegungsrichtung

Wenn sich das Segment wegbewegt von der anatomischen Lage, wird die Achse definiert: 0° am proximalen und 180° am distalen Segment.

Osteokinematik

Bewegung der knöchernen Epiphyse zur Bewegung des Gelenks (mov). Die knöcherne Bewegung wird als Rotation beschrieben, die sich um eine Rotationsachse bewegt. Die Prozesse werden goniometrisch gemessen. Die Rotationsbewegung beschreibt die Epiphyse.

Arthrokinematik

Bewegung der Gelenkflächen.

Räumlicher Bewegungsumfang (ROM)

Beschreibt die Bewegungsumfang (mov) von einem oder mehreren Gelenken.

Hypomobilität

Das Vorhandensein einer Bewegung (mov) mit einer Amplitude, die unter den normalen Werten nach Alter, Geschlecht und Art des Gelenks liegt.

Hypermobilität

Ist die Zunahme der Bewegungsamplitude (mov), die die Normalwerte überschreitet.

Technik der Messung (TEC D-Messung)

  1. Patientenposition initial suchen.
  2. Referenzknochenstrukturen tasten und markieren: eine feste Achse, Drehpunkt, bewegliches Segment.
  3. Messposition festlegen.
  4. Aktive Bewegung des Patienten anfordern und/oder Mobilisierung des Segments durchführen.
  5. Goniometer in der Endposition positionieren und messen.

Messwerte Schulter

  • Flexion (160–180°): Drehpunkt (E/R): 1 cm unter Akromion (Tuberculum majus). Feste Achse (E/F): Linie Axilla/Mitte. Bewegliche Achse (E/M): Linie Tuberculum laterale bis Epicondylus.
  • Außenrotation (40–60°): Drehpunkt (E/R): Humeruskopf anterior. Feste Achse (E/F): Linie Sternum/Mitte. Bewegliche Achse (E/M): Linie 1/2 anterior des Humerus.
  • Adduktion (160–180°): Drehpunkt (E/R): Humeruskopf anterior. Feste Achse (E/F): Linie Sternum/Mitte. Bewegliche Achse (E/M): Linie 1/2 anterior des Humerus.
  • Abduktion: (Werte nicht angegeben, aber impliziert durch Adduktion/Flexion).
  • Rotation (80–90°): Drehpunkt (E/R): Olecranon. Feste Achse (E/F): Schwere. Bewegliche Achse (E/M): Linie Olecranon – Processus styloideus ulnaris.

Messwerte Ellenbogen

  • Flexion (135–145°), Extension (0–45°): Drehpunkt (E/R): Epicondylus lateralis. Feste Achse (E/F): Linie 1/2 lateraler Humerus. Bewegliche Achse (E/M): Linie Processus styloideus radii.
  • Supination (80–90°): Drehpunkt (E/R): Processus styloideus ulnaris. Feste Achse (E/F): Linie parallel zum Humerus. Bewegliche Achse (E/M): Linie parallel zum Processus styloideus radii.
  • Pronation (80–85°): Drehpunkt (E/R): Epicondylus lateralis. Feste Achse (E/F): Linie 1/2 lateraler Humerus. Bewegliche Achse (E/M): Linie Processus styloideus radii.

Messwerte Handgelenk

  • Flexion (75–90°), Extension (75–80°): Drehpunkt (E/R): Nicht anwendbar (N/A). Feste Achse (E/F): Linie 1/2 Ulna. Bewegliche Achse (E/M): Linie Spitze des 5. Metacarpus.

Evaluation der Kopfmuskulatur (Externe Rotation)

Muskeln: M. splenius capitis und Synergisten

Gerade, schräge und komplexere Kopfrotation mit einer Kontraktion.

  • M5: 10 Wiederholungen.
  • M4: < 10 Wiederholungen.
  • M3: Hält gegen die Schwerkraft und wiederholt.
  • M2: Laterale Bewegung ohne Widerstand, nur spürbare Kontraktion des Hinterhaupts.
  • M1: Nur spürbare Kontraktion des Hinterhaupts.

Externe Rotation des Halses am Stamm

Muskeln: M. splenius cervicis, Synergisten: M. transversocervicis, M. iliocostalis cervicis.

Führt komplexere Kopf- und Halsbewegung in Bauchlage auf einer Bahre durch, um einer externen Bewegung (ext) zu widerstehen.

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