Das stomatognathe System und medizinische Bioethik
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Das stomatognathe System
Das stomatognathe System ist eine integrierte und koordinierte morphofunktionelle Einheit, bestehend aus der Menge der skelettalen Strukturen, Muskeln, dem Gefäßsystem (Angiologie), dem Nervensystem, Drüsen und den Zähnen. Es ist strukturell und funktionell mit dem Verdauungs-, Atmungs- und phonologischen System sowie dem ästhetischen Gesichtsausdruck verbunden. Es umfasst den Sinn für Geschmack, Berührung und das Gleichgewicht sowie die Funktionen Saugen, Kauen, Schlucken und die verbale Kommunikation. Es ist untrennbar mit der Rede verbunden, da die Strukturen des stomatognathen Systems sowie deren Beziehungen zu anderen Systemen, wie dem Stimmapparat und den Atmungsorganen, dafür notwendig sind.
Themenschwerpunkte
Die zu entwickelnden Themen sind: Definition, Funktion, Anatomie und Beziehungen.
Ethik und Humanismus in der Gesundheitspflege
In Bezug auf die Ethik wird vermittelt, dass wir lernen müssen, verantwortungsbewusst zu handeln und ein moralisches Bewusstsein für unsere Pflichten als Angehörige der Gesundheitsberufe zu entwickeln. Wir müssen daran arbeiten, die Patienten über ihren Zustand zu informieren und uns für ihr Wohlergehen einzusetzen. Der Ansatz ist humanistisch, weil wir es mit Menschen zu tun haben; wir sehen den Patienten nicht nur als eine Pathologie, sondern wir kümmern uns um ihn und behandeln ihn wie eine normale Person, zeigen Empathie und versuchen, seine Genesung zu gewährleisten. Der Lehrplan des Subjekts umfasst zudem kognitive Überlegungen mit Inhalten, die darauf abzielen, ein sinnvolles Lernen zu erreichen.
Anatomie der Gesichtsmuskulatur
- Orbicularis oris: Am Rande der Lippen
- M. depressor anguli oris: Dreieckiger Lippenmuskel
- Zygomaticus major: Großer Jochbeinmuskel
- Lachmuskel: M. risorius
- M. levator labii superioris: Oberlippenheber
- M. occipitofrontalis: Stirn-Hinterhaupt-Muskel
- M. levator labii superioris alaeque nasi: Heber der Oberlippe und des Nasenflügels
- M. transversus nasi: Querlaufender Nasenmuskel
- Zygomaticus minor: Kleiner Jochbeinmuskel
- M. buccinator: Wangenmuskel
Funktionelle Matrix und Okklusion
Funktionelle Matrix: Sie ermöglicht eine reibungslose postnatale kraniofaziale Entwicklung durch das Gleichgewicht von Kräften und Spannungen sowie die Modifikation der umliegenden Strukturen.
IK (Interkuspidation): Es ist die Position, in der die Höcker der ersten oberen Molaren mit dem Unterkiefer in Kontakt treten. Der erste untere Molar sollte vor dem ersten oberen Molar liegen.
M. pterygoideus lateralis: Er ist am Processus condylaris der Mandibula angesetzt. Der untere Teil setzt am Hals des Kondylus an, während der obere Teil am Diskus ansetzt.
Phasen und Konzepte der Bioethik
Emotionale Phase des Wiederaufbaus und der Konsolidierung
Moral: Eigenschaft eines jeden Ortes; Zollvorschriften und Werte, die eine Gemeinschaft definieren.
Ethik: Anwendung der Vernunft auf das Set von Überzeugungen, Gewohnheiten und Bräuchen.
Bioethik: Kreative Nutzung des Dialogs, um Dilemmata in Forschung, Leben, Gesundheit und Umwelt zu lösen.
Bereiche der Bioethik
- Regulatorische Bioethik: Aufsicht über das Verhalten für eine friedliche Koexistenz.
- Politische Bioethik: Klinische und rechtliche Standards für Testfälle und die Praxis.
- Kulturelle Bioethik: Bezug der Bioethik auf einen historischen, kulturellen und sozialen Kontext.
- Klinische Bioethik: Konzentriert sich auf die tägliche Entscheidungsfindung.
Bioethische Grundkonzepte
Nicht schaden oder Gutes tun (Benefizenz), Respekt für die Kontrolle von Informationen (Vertraulichkeit), die Pflicht, die Wahrheit zu sagen, das Recht auf Selbstbestimmung (Autonomie), die Pflicht zur Gerechtigkeit und die Einwilligung nach Aufklärung.