Strategische vs. Normative Planung: Ein Vergleich
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Vergleich: Normative und Strategische Planung
Normative Planung und Rechtsvorschriften
- Diagnose: Es beginnt mit einer Diagnose, wobei ein einziger Akteur spricht.
- Relevanz: Das Thema wird als nicht relevant eingestuft.
- Realismus: Die Pläne der Personen sind unrealistisch geplant.
- Erklärung: Es gibt keine wirkliche Erklärung mehr.
- Macht: Es herrscht eine Konzentration der Macht.
- Methodik: Die Methodik wird nicht in Stufen verändert.
- Zielsetzung: Pläne, Programme und Projekte drücken das Wünschenswerte aus.
Strategische Planung erreichen
- Diagnose: Sie beginnt mit einer Diagnose, die von allen Akteuren gemeinsam aufgebaut wird.
- Relevanz: Das Thema ist für die Planung von zentraler Bedeutung.
- Einbettung: Die planenden Akteure sind eingebettet und Teil der Realität.
- Erklärung: Es gibt mehr als eine wirkliche Erklärung.
- Machtverteilung: Die Leistung und Macht werden von allen Spielern geteilt.
- Flexibilität: Die methodischen Verfahren können geändert werden.
- Zielsetzung: Pläne, Programme und Projekte drücken das Mögliche aus, um Ziele zu erreichen.
Merkmale der strategischen Planung
- Das Thema ist nicht vom Objekt distanziert: Ein Akteur hat keine Pläne ohne die gesicherte Fähigkeit zur Kontrolle der geplanten Realität.
- Mehr als eine wirkliche Erklärung: Es existieren verschiedene Erklärungen der Wirklichkeit, nicht nur die Diagnose und die objektive Wahrheit.
- Sozialer Akt schafft Möglichkeiten: Ein kreatives soziales System, das in Teilen Gesetzen folgt. Es gilt, die menschliche Simulation, die Projektnotwendigkeit, die Interaktionsschichten und das Verhalten nach dem Handeln zu verstehen.
- Die Macht ist gering und sollte beschränkt sein: Dies darf nicht mit dem normativen Design verwechselt werden (was getan werden sollte oder vielleicht getan wird).
- Unsicherheit beherrscht das soziale System: Es besteht die Notwendigkeit, mit quasi-strukturierten Problemen umzugehen.
- Quasi-strukturierte Probleme: Mehrere konkurrierende Pläne oder Zielkonflikte führen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Merkmale der normativen Planung
- Das Thema stammt von verschiedenen Objekten.
- Es gibt nicht mehr als eine wahre Erklärung.
- Erklären bedeutet, die Gesetze des Objekts zu entdecken.
- Die Macht ist kein Heilmittel; sie ist knapp.
- Es gibt keine Unsicherheit.
- Bekannte Lösungen für schlecht definierte oder strukturierte Probleme.
Phasen der normativen Planung
Diagnose-Formulierung: Untersuchung der sozialen Wirklichkeit und Entwicklung klarer Begriffe.
Ausführung: Wie die Arbeit organisiert und der Job ausgeführt wird.
Bewertung: Wurde vor, während und nach der Umsetzung richtig geplant, wenn keine Norm vorliegt?
Aufgaben der strategischen Planung
Wofür arbeiten wir? Was ist der Grund? Im Zentrum steht die Entwicklung einer Vision: Wohin wir wollen oder was projiziert wird.
Dimensionen der Planung
- Synchron: Räumliche Lage (global, sektoral, institutionell).
- Diachron (Zeitplanung):
- Kurzfristiges Projekt: 1 bis 3 Jahre.
- Mittelfristiges Programm: 4 bis 9 Jahre.
- Langfristiger Plan: 10 Jahre und mehr.
SWOT-Analyse
Die SWOT-Analyse dient der strategischen Einordnung:
- Stärken und Schwächen sind interne Faktoren.
- Chancen und Bedrohungen sind externe Faktoren.