Strategisches Management: Konzepte, Analyse und Umsetzung

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Strategien in Aktion

Integration:

  • Vorwärts
  • Zurück
  • Horizontal

Diversifikation:

  • Verwandte
  • Unabhängige

Intensive Strategien:

  • Marktdurchdringung
  • Marktentwicklung
  • Produktentwicklung

Defensive Strategien:

  • Reduktion
  • Desinvestitionen
  • Clearance

Strategien nach Michael Porter

  • Kostenführerschaft: Betont die Herstellung standardisierter Produkte zu sehr niedrigen Stückkosten für preissensible Verbraucher.
  • Differenzierung: Besteht in der Entwicklung einzigartiger Produkte und Dienstleistungen für preisunempfindliche Kunden.
  • Fokus: Konzentriert sich auf die Bedürfnisse kleiner Verbrauchergruppen.

Mittel zur Strategiedurchführung

  • Strategische Allianzen: Zwei oder mehr Unternehmen bilden eine temporäre Partnerschaft oder ein Konsortium, um Chancen zu nutzen und das Eigentum an der neuen Einheit zu teilen. Dies verbessert Kommunikation und Vernetzung, globalisiert Operationen und minimiert Risiken.
  • Mergers & Acquisitions: Eine Akquisition erfolgt, wenn ein großes Unternehmen ein kleineres kauft (oder umgekehrt). Eine Fusion entsteht, wenn zwei Unternehmen gleicher Größe zu einer neuen Einheit verschmelzen. Hinweis: Ist eine Übernahme oder Fusion nicht erwünscht, spricht man von einer „feindlichen Übernahme“.

Strategisches Management in Non-Profits und Regierung

  • Bildungseinrichtungen: Durch neue akademische Angebote, Internet-Dienstleistungen und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Medizinische Einrichtungen: Fokus auf Krankheitsprävention, rechtzeitige Diagnose und Programme zur Gesundheitsversorgung.
  • Ämter und Ministerien: Entwicklung sozialer Wohlfahrtsprogramme und effizientere Verwaltung öffentlicher Ressourcen.

Analyse und Strategieauswahl

Ziel ist die Identifikation von Handlungsalternativen, um die Unternehmensziele optimal zu erreichen.

Analyse-Überblick

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SWOT-Matrix

  • Ein Werkzeug, das Managern hilft, vier Strategietypen zu entwickeln: FO, DO, FA, DA.
  • Ziel ist es, tragfähige alternative Strategien zu generieren, wobei nicht zwingend alle entwickelten Strategien umgesetzt werden müssen.

Boston Consulting Group Matrix

  • Notwendig für Unternehmen mit Divisionen in verschiedenen Branchen, um für jedes Geschäftsfeld eine eigene Strategie zu entwickeln.
  • Zweck ist die Verbesserung der Anstrengungen in einem Mehrspartenunternehmen.
  • Vorteil: Lenkt Aufmerksamkeit auf Cashflow, Investitionsmerkmale und Bedürfnisse der Abteilungen.

Quantitative Strategic Planning Matrix (MPEC)

  • Eine Technik zur objektiven Bewertung alternativer Aktionen basierend auf kritischen Erfolgsfaktoren.
  • Nutzt Informationen aus Stufe 1 und 2, um objektiv die beste Strategie zu wählen.

Umsetzung der Strategie

  • Ein perfekter Plan ist nutzlos ohne Implementierung.
  • Mobilisierung von Führungskräften und Mitarbeitern ist essenziell, damit sie sich als Teil des Unternehmens fühlen.
  • Veränderungen entstehen durch Umsetzung und Evaluierung, nicht durch die reine Planung.

Schritte der Umsetzung:

  1. Einrichtung jährlicher Zielvorgaben.
  2. Maßnahmen zur Unterstützung der Arbeit in Richtung der Ziele.
  3. Distribution finanzieller, physischer, menschlicher und technologischer Ressourcen.

Jahresziele: Merkmale

  • Quantifizierbar, konsistent, vernünftig und klar.
  • Zeitlich dimensioniert.
  • Überprüfbar hinsichtlich Quantität, Qualität und Kosten.
  • Kompatibel mit den Werten der Führungskräfte und Mitarbeiter.

Unternehmenspolitik

Leitlinien, Methoden, Verfahren und Regeln zur Unterstützung der Arbeit. Sie setzen Grenzen für administrative Maßnahmen, definieren Belohnungen und Sanktionen:

  • Klare Erwartungshaltung gegenüber Mitarbeitern.
  • Grundlage für Management-Kontrolle.
  • Förderung der Koordination zwischen Geschäftseinheiten.
  • Definition von Verantwortlichkeiten.
  • Förderung der Delegation von Entscheidungen.

Ressourcenzuteilung

Muss im Einklang mit den Prioritäten der Jahresziele stehen. Ressourcenarten: Finanzen, Physische Mittel, Human Factor, Technologie.

Konfliktbewältigung

  • Evasion: Ignorieren des Problems oder physische Trennung der Konfliktparteien.
  • Blähungen (Glättung): Reduzierung der Bedeutung von Unterschieden durch Betonung gemeinsamer Interessen, um Gewinner/Verlierer-Situationen zu vermeiden.
  • Confrontation: Austausch der Standpunkte in Sitzungen, um Unterschiede offen zu diskutieren.

Struktur und Strategie

  • Funktionale Struktur: Gruppierung nach Aufgaben (Produktion, Marketing, Finanzen). Vorteile: Spezialisierung, weniger Kontrolle nötig, schnelle Entscheidungen.
  • Divisionale Strukturen: Nach Regionen, Produkten, Kunden oder Verfahren.
  • Strategische Geschäftseinheiten (UEN): Gruppierung in Einheiten mit delegierter Autorität.
  • Matrix-Struktur: Komplex, mit vertikalen und horizontalen Kommunikationsflüssen (doppeltes System).

Umstrukturierung

  • Reduzierung der Unternehmensgröße (Mitarbeiter, Abteilungen, Hierarchieebenen).
  • Ziel: Effizienzsteigerung und Kostensenkung.
  • Fokus: Wohl der Aktionäre.

Reengineering

  • Aufbrechen funktionaler Barrieren und Fokus auf Geschäftsprozesse.
  • Grundlagen: Dezentralisierung, gegenseitige Abhängigkeit und Informationsaustausch.

Widerstand gegen Veränderungen

  • Angst vor wirtschaftlichem Verlust, Unbehagen und Unsicherheit ist die größte Bedrohung für die Strategieumsetzung.
  • Organisatorische Änderung ist ein kontinuierlicher Prozess, kein einmaliges Projekt. Manager müssen Veränderungen antizipieren, statt nur darauf zu reagieren.

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