Struktur und Funktion der Plasmamembran: Das Fluid-Mosaik-Modell
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Struktur der Plasmamembran
Lipidmoleküle
Die Lipidmoleküle sind in einer kontinuierlichen Doppelschicht angeordnet. Die polaren (hydrophilen) Gruppen sind an der Peripherie positioniert, während die unpolaren (hydrophoben) Gruppen zur Mitte der Membran hin orientiert sind.
Proteine der Membran
Die Proteine sind in der Lipiddoppelschicht gelöst und erfüllen verschiedene Funktionen:
- Einige dienen dem Transport spezifischer Moleküle.
- Andere fungieren als Verbindung zwischen dem Zytoskelett der Zelle und der extrazellulären Matrix.
- Wieder andere sind Rezeptoren, die chemische Signale aus der Umwelt empfangen und übersetzen.
- Schließlich sind einige Membranproteine Enzyme, die damit verbundene Reaktionen katalysieren.
Strukturbeobachtung (Querschnitt)
Die Beobachtung von Querschnitten zeigt, dass die Plasmamembran aus drei Schichten besteht:
- Zwei dicke Lamellen: eine äußere, die in den extrazellulären Raum zeigt, und eine innere, die in das Zytoplasma weist.
Das Fluid-Mosaik-Modell der Membran
Lipide
Die Lipide bilden eine Doppelschicht mit den hydrophoben Gruppen in der Mitte und den hydrophilen Gruppen außen. Sie bilden die Matrix der Membran.
Proteine
Die Proteine nehmen eine Konfiguration in der Membran ein, abhängig von der Wechselwirkung mit den umgebenden Molekülen. Es werden zwei Haupttypen unterschieden:
Integrale Proteine
Diese sind oft vollständig durch die Membran hindurchgehend; einige bewohnen sogar nur eine Hemimembran.
Periphere Proteine
Diese Proteine sind nicht transmembrane und treten an einer der beiden Hemimembranen auf.
- An der inneren Hemimembran entsprechen sie meist Enzymen.
- An der äußeren Hemimembran sind periphere Proteine seltener und können an ein Oligosaccharid gebunden sein, das wiederum an ein Lipid angefügt ist.
Kohlenhydrate
Die Kohlenhydrate befinden sich an der Außenseite der Membran und bilden das sogenannte Glykokalix. Sie sind an Proteine oder Lipide gebunden und tragen zur Asymmetrie der Plasmamembran bei.
Funktionelle Dynamik
Funktionelle Membranen erfordern eine flüssige Lipidmatrix. Die Lipide zeigen laterale Bewegungen, Rotation und Spiegelsymmetrie (Flip-Flop). Integrale Proteine können ebenfalls seitliche Bewegungen und Rotationen ausführen.