Struktur und Komponenten des Telekommunikationsnetzes
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Struktur des RED USER-Telekommunikationsnetzes
Das RED USER-Netzwerk ist in drei Hauptbereiche unterteilt: das Hauptnetz, das Verteilernetz und das Zugangsnetz (oder Teilnehmeranschlussnetz).
Das Benutzernetzwerk ist in verschiedene Abschnitte gegliedert, die von der Hauptverteilung der Vermittlungsstelle bis zu den Endgeräten des Nutzers reichen.
Aufbau des Benutzernetzwerks
Die Hauptstufen des Netzes
Außenleitung (Outdoor Line)
Dieser Abschnitt umfasst die zentralen Anschlüsse im Feld. Die physischen Kabelpaare des Nutzers sind hier in hochkapazitiven Gruppen zusammengefasst. Die Amtsleitung ist wiederum in zwei Abschnitte unterteilt: das Hauptkabel und das Verteilkabel.
Zugangsleitung des Verteilernetzes
Ein einzelnes Kabel verbindet das Terminal mit der PTR-Box (Teilnehmeranschlussdose), die sich am Standort des Nutzers befindet.
Das Hauptkabelnetz (Primärnetz)
Das Hauptkabel ist in der Regel ein hochkapazitives Netzwerkkabel, das von der zentralen Kabelgalerie ausgeht, sich über das gesamte Versorgungsgebiet verzweigt und an den Verzweigungspunkten endet.
Der Verzweigungspunkt ist der Ort, von dem aus die Leitungen, oft Erdkabel, von einem Mastfuß oder einem Verteilerkasten nach außen geführt werden.
In kleineren Städten erfolgt die Installation des Hauptkabels oft oberirdisch, an Fassaden befestigt oder an Masten geführt.
In größeren Städten erfordern städtebauliche Anforderungen und die Größe der Kabel oft eine Verlegung im Untergrund, insbesondere in der Nähe der Vermittlungsstellen, wo eine hohe Konzentration von Kabelpaaren besteht.
Der Vorteil von Leerrohren ist es, Leitungen ohne erneuten Grabenaushub zu installieren, zu ersetzen oder zu reparieren.
Entlang der Straßen, insbesondere in Geschäftsgebieten, werden oft Rohrleitungen verlegt, die in Abständen von nicht mehr als 200 Metern durch von der Straße zugängliche Schächte, sogenannte Kabelschächte oder Registrierkammern, unterbrochen sind. In diesen Schächten befinden sich die Verzweigungen der Kabel, die mit anderen Kabeln verbunden sind, um die Verlegung von Kabeltrommeln und den Zugang zu ermöglichen. Die Menge der Hauptkabel wird als Speisenetz bezeichnet.
Verteilkabel (Sekundärkabel)
Das Verteilkabelnetz verzweigt sich von den Kabelschächten und führt durch seitliche Kanäle zu Gebäuden. Dort werden die externen Leitungen, die kleiner sein können, als Zugangsleitungen oder an Innenwänden befestigt, weitergeführt. Dieser Satz von Kabeln bildet das Verteilernetz.
Diese Kabel verzweigen sich weiter und enden an den Verbindungspunkten, die die physische Schnittstelle zu den Teilnehmerleitungen bilden, welche von der Zentrale stammen.
Die Verbindungspunkte sind Klemmenkästen für eine geringe Anzahl von Teilnehmern und Anschlussdosen für eine größere Anzahl von Teilnehmern, auch innerhalb von Gebäuden.
Zugangsleitung: Teilnehmeranschlussnetz
Es ist das einzelne Kabel, das den Verbindungspunkt mit der PTR (Teilnehmeranschlussdose) am Eingang des Nutzerhauses verbindet.
Bei der Installation im Freien, sei es durch Wände, als Luftleitung oder durch unterirdische Rohre, gibt es verschiedene Arten von Dienstanschlusskabeln, die an die jeweiligen Umgebungsbedingungen angepasst sind. Beispiele hierfür sind Kabel mit Drahtgeflecht zum Schutz vor Nagetieren in Rohrleitungen oder hochfeste Bimetall-Leiter für Freileitungs- und Luftinstallationen. In allen Fällen ist das Dienstanschlusskabel mit einer speziellen schwarzen Kunststoffbeschichtung versehen, die die internen Leiter vor Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen schützt, ohne ihre elektrischen Eigenschaften zu beeinträchtigen.
Die Gesamtheit dieser Zugangsleitungen bildet das sogenannte Teilnehmeranschlussnetz oder Zugangsnetz.
Kabelendverschluss / Kabelverteiler
Der Kabelendverschluss befindet sich in der Kabelgalerie und dient dem Anschluss der Haupt- und Verteilkabel.
Sie können aus Adernpaaren bestehen, deren Kapazität zwischen 5 und 1200 Paaren bei 0,5 mm Durchmesser liegen kann, und sind oft in Metall-Kunststoff-Gehäusen untergebracht.