Systemtheorie: Merkmale, Modelle und Zeitalter
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Allgemeine Merkmale von Systemen
a) Emergenz: Systeme weisen neuartige Eigenschaften auf, die sich nicht aus den Eigenschaften ihrer einzelnen Komponenten ableiten lassen. Diese Eigenschaften entstehen durch die Interaktion und Organisation der Komponenten.
Homöostase: Die selbstregulierende Fähigkeit von Systemen, einen stabilen Zustand (Steady-State) aufrechtzuerhalten. In geschlossenen Systemen wird dies durch eine bestimmte Form erreicht, in offenen Systemen auf vielfältige Weise.
Entropie: Ein Maß für die Unordnung in einem System. Zunehmende Störung führt zu erhöhter Entropie.
Synergie: Das System ist mehr als die Summe seiner Teile. Die Zusammenarbeit der Elemente erzeugt einen Mehrwert.
Dynamisches Systemmodell
Limit-Einlagen: Komponenten oder Elemente mit definierten Grenzen, innerhalb derer die Elemente interagieren.
Kommunikationsnetz: Ermöglicht den Austausch von Energie, Materie und Information zwischen den Elementen und Einlagen.
Funktionelle Aspekte
- Materie- oder Energieflüsse
- Ventile steuern den Fluss zwischen verschiedenen Strömungen
- Fristen, die sich aus unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten ergeben
- Feedback-Schleifen
- Wachstum
Stabilität: Klar definierte Stabilität bei schweren Problemen. Leichte Probleme haben möglicherweise keine klare Definition oder offensichtliche Lösung.
Rich Picture: Ein piktografisches, informelles Modell eines Problems. Ein erster Versuch, ein komplexes Problem zu verstehen. Rosinen in einer strukturierten Situation auf eine Struktur.
Das Zeitalter der Maschinen
Analytisches Denken: Ein geistiger Prozess, der etwas in seine Bestandteile zerlegt. Die Erklärung für alles ergibt sich aus der Erklärung seiner reduzierten Teile und Ereignisse. Ihre Eigenschaften sind die der letzten, unteilbaren Elemente. Mechanistisch erklärt das Verhalten durch seine Ursachen. Ein besonderer Ansatz: Ein Effekt kann nicht eintreten, wenn die Ursache nicht stattgefunden hat.
Das Zeitalter der Systeme
Synthetisches Denken: Das Schließen eines Teils eines größeren Systems, die Rolle im großen System aller Expansionen. Teleologie: Studium des zielgerichteten Verhaltens auf der Suche nach Zielen.
System: Eine strukturierte Menge von Objekten und/oder Attributen zusammen mit den Beziehungen zwischen ihnen.
Modell: Darstellung von Ideen oder Aspekten der Welt. Nach Bertalanffy: Allgemeine Systemtheorie.
Eigenschaften von Systemen (Ackoff)
- Eigenschaften haben Folgen für die anderen Eigenschaften.
- Keine unabhängigen Elemente.
- Jede interdependente Untergruppe hat eine Wirkung.