Telefonnetze und Übertragungstechnologien: Von Kupfer bis DSL und GSM

Eingeordnet in Elektronik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 5,28 KB

Loop: Das Bindeglied der Telefonkommunikation

Der Loop ist das Bindeglied, das die Kommunikation im Telefonnetz von Telefónica ermöglicht. Er basiert auf zwei bekannten Draht-Technologien: Twisted Copper Lines (verdrillte Kupferleitungen).

Typen von Loops

  • Multi-Loop: Hybrid-Technologie aus Kupferkabel und Koaxialkabel. Bietet Telefonie und einen Daten-Rückkanal für Satelliten-TV und Mehrwertdienste.
  • Wireless-Loop: Überträgt das Telefonsignal mittels Funkwellen an eine Basisstation.

Zentrale und Schaltfunktionen

Die Zentrale übernimmt die Schaltfunktionen im Netz.

Switch-Typen (Räumliche Aufteilung)

Errichtung eines physischen Pfades zwischen Eingangsleistung und Ausgang, einzigartig für jede Verbindung. Nutzt sowohl analoge als auch digitale Signale.

Switch-Typen (Zeitliche Aufteilung / Time Division)

Nur in digitalen Systemen. Besteht aus der Zuweisung eines Zeitintervalls auf jedes übertragene Signal.

Arten von Anrufen in einer Nebenstelle (PBX)

  • Lokal: Zwei Benutzer sind an dieselbe Ortsvermittlungsstelle angeschlossen.
  • Outgoing (Abgehend): Wenn ein Teilnehmer eines Knotens eine Kommunikation mit einem Teilnehmer eines anderen Netzes wünscht.
  • Vorspeisen (Intern): Wenn ein Benutzer nicht zur Zentrale durchwählen muss, weil er bereits zugehörig ist (vermutlich: Interne Anrufe).
  • In Transit (Durchwahl): Kommunikation zwischen zwei Benutzern, die sich außerhalb des Knotens befinden.

Bandbreite und das Telefon

Die Bandbreite für die Telefonie umfasst Frequenzen von 300 Hz bis 3400 Hz.

Das Telefon als Gerät

Das Telefon ist das Gerät, das uns ermöglicht, ein Telefongespräch mit einer anderen Person herzustellen. Es ist ein Energie-Messumformer, der Schalldruck umwandelt und umgekehrt.

Funktionsweise und Phasen

Wenn der Haken abgehoben wird, erhält das Telefon einen 400-Hz-Ton, der anzeigt, dass eine Verbindung möglich ist.

Es gibt drei Phasen bei einem Anruf:

  1. Verbindungsaufbau
  2. Kommunikation / Datenübertragung
  3. Die Freigabe des Anrufs

Elemente der Telefoneinrichtung

  • Phonische Schaltung: Enthält Mikrofon und Lautsprecher.
  • Lokaler Schutzschaltung: Verhindert, dass die Person ihre eigene Stimme über den Lautsprecher hört (Hörtonecho-Unterdrückung).
  • Glocke oder Hupe: Signalisiert den Eingang eines Anrufs.
  • Speisungskreis: Liefert eine kontinuierliche Spannung von 48V über die Leitung.
  • Tastatur: Dient zur Wahl mit zwei Standardfrequenzen (Töne) sowie den Tasten * und #.

Weitere Komponenten

  • Installationsbox (Anschlussdose): Hier befinden sich die Tastatur und die Schaltung (vermutlich die Basisstation/Anschluss).
  • Mikro-Telefon oder Headset: Bestehend aus Mikrofon und Lautsprecher.
  • Rollkabel: Verbindungskabel zwischen Mobilteil und Basisgerät.
  • Zwei-Draht-Telefonkabel: Verbindet das Telefon mit der Nutzeranschlussdose.

Dienstleistungen (Telefonie-Funktionen)

Zu den Diensten gehören: Kalender, Anrufliste, Wahlwiederholung, Stempel (Datum und Uhrzeit), Freisprecheinrichtung, Verknüpfungen, Anrufer-ID (Identifikation), Rufumleitung, Anrufbeantworter, Anklopfen, SMS und 3er-Konferenzen.

ISDN: Integrated Services Digital Network

ISDN entstand als Weiterentwicklung des grundlegenden Telefonnetzes.

ISDN-Basisanschluss

Besteht aus drei Kanälen: Zwei Kanäle dienen zur Übertragung von Informationen (Sprache und/oder Daten), während der dritte für die Signalisierung genutzt wird. Dieser Zugang ist für kleinere Anlagen konzipiert und ermöglicht zwei gleichzeitige Kommunikationen (Sprache und Daten oder zwei Datenverbindungen). Es können bis zu 8 Endgeräte an den Bus angeschlossen werden.

DSL: Digital Subscriber Line Asymmetrisch

Technische Daten von DSL

  • Maximale Leitungslänge (Schleife): 5,5 km.
  • Maximale Downlink-Geschwindigkeit: 8 MB/s.
  • Maximale Uplink-Geschwindigkeit: 0,9 MB/s.
  • Bandbreite für die Datenübertragung: 1,1 MHz mittels Frequency Division Multiplexing.

ADSL2

ADSL2 bietet doppelte Übertragungsraten, wodurch die Downlink-Geschwindigkeit steigt.

GSM: Global System for Mobile Communications

GSM ist die 2. Mobilfunkgeneration und war in 90 europäischen Ländern in Betrieb und wird weiterhin genutzt.

Voraussetzungen und Vorteile von GSM

  • Besserer Service und Kompatibilität in allen europäischen Ländern zur Qualitätsverbesserung.
  • Fähigkeit zur Verbindung mit dem PSTN (öffentliches geschaltetes Telefonnetz) und ISDN.
  • Erschwingliche Kosten für die Benutzer.
  • Eine einzige Telefonnummer pro Teilnehmer.
  • Höhere Sicherheit durch eine Identifikationsnummer (PIN) an den Endgeräten.
  • Neue Dienste wie SMS, Voicemail und Umleitungen.

Verwandte Einträge: