Telekommunikation: Geschichte und Technologie

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Geschichte des Telefons

Graham Bell erfand das Telefon im Jahr 1876. Es folgt ein kurzer Überblick über die Telefontechnik:

  • Spannungsentwicklung: -48V
  • Impedanz: 400-1750 Ohm
  • Wählton: 440 Hz
  • Besetztton: 480-620 Hz (350-480 Hz)
  • DTMF-Technologie

Kabel und Anschlüsse

  • Kabeldurchmesser: 0,4 mm
  • Impedanz: 280 Ohm/km
  • Sendefrequenz: 300-3400 Hz
  • Kabel zum PTR (Point of Termination): Verbindet alte und neue Teilnehmer.
  • Kabel (Hektik): Beginn des Betriebs in Laredo, 0,5 mm Durchmesser, PVC, 4 Stahldrähte.

Hauptverteiler (MDF)

Der Hauptverteiler besteht aus Metallrahmen mit Steckdosenleisten zum Anschluss von Teilnehmer- und Vermittlungsleitungen. Er umfasst:

  • ITC (Interne Telefonzentrale)
  • Internes Netzwerk
  • Verteilung
  • Stromversorgung

PABX-Anlagen

PABX (Private Automatic Branch Exchange) sind zentrale oder softwaregesteuerte Vermittlungsstellen, die Benutzern interne Anrufe ermöglichen, ohne das öffentliche Netz zu nutzen.

ISDN (Integrated Services Digital Network)

  • Geschwindigkeit: 64 kbit/s
  • Typen von ISDN:
    • Schmalband: 2 Mbit/s
    • Breitband: > 2 Mbit/s
  • Zugangsarten:
    • Basisanschluss: 2 Kanäle (64 kbit/s, 1 für Sprache, 1 für Daten) + 1 Kanal (16 kbit/s)
    • Primärmultiplexanschluss: 30 Kanäle (64 kbit/s) + 1 Kanal (16 kbit/s)

Bustypen

  • Analog: Installation in der Regel identisch mit PTR, Basisleitung.
  • Digital: Busverbindungen.

ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line)

  • Asymmetrisch: Unterschiedliche Geschwindigkeiten für Down- und Upload.
  • Symmetrisch: Gleiche Geschwindigkeiten für Down- und Upload.

Multiplexing

Multiplexing ermöglicht den Austausch von Informationen in einem Kommunikationssystem mit N-Kanal-Kapazität.

Übertragungsarten

  • FDM (Frequency Division Multiplexing): Jedem Teilkanal wird ein Teil der Bandbreite zugewiesen (3-3,4 kHz oder 0,3-3,4 kHz).
  • TDM (Time Division Multiplexing): Jedem Teilkanal wird ein bestimmter Zeitraum innerhalb des Kanals zugewiesen (4 kHz).

Modulation und Kommutierung

  • Modulation: Prozess, bei dem Informationen in ein Übertragungsmedium eingefügt werden.
  • Kommutierung: Prozess der Verbindung von Übertragungskanälen oder Telekommunikationsschaltungen während der Übertragungszeit.

Signaltypen

  • AM (Amplitudenmodulation): Kanal- und Trägersignal, Summe beider Signale. Die Amplitude des Trägers muss ausreichend sein.
  • FM (Frequenzmodulation): Höhere Amplitude bedeutet höhere Frequenz.
  • BLU (Einseitenbandmodulation): Übertragung von nur einem Seitenband (oberes oder unteres) und Unterdrückung des Trägersignals. Beispiel: Trägerfrequenz 1000 kHz, oberes Seitenband 1005-1010 kHz, unteres Seitenband 990-995 kHz.
  • MDT (Time Division Multiplexing): Die gesamte Bandbreite des Übertragungsmediums wird jedem Kanal für eine bestimmte Zeit zugewiesen. Verwendet digitale Sender.
  • MDF (Frequency Division Multiplexing): Die gesamte Bandbreite des Übertragungsmediums wird in Frequenzen aufgeteilt, wobei jede Frequenz einem Kanal zugewiesen wird.

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