Terminal-Operator & Installation von TK-Anlagen

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Terminal-Operator (Vermittlungsplatz)

Dieser Terminal-Typ ist aufgrund der Vielzahl an angebotenen Dienstleistungen, Verkehrskanälen und der Anrufverteilung am komplexesten zu bedienen. Er verfügt über eine größere Anzahl an Funktionstasten sowie Terminal-Erweiterungen und ein großes Display. Er wird zur Verwaltung der Telefonanlage und der Vermittlung eingesetzt. Dieser Typ verursacht höhere Kosten als jede andere Art von Terminal und existiert nicht in KTS-Systemen.

Architektur und Dienste einer TK-Anlage

Dienste-Architektur in einer privaten digitalen Nebenstellenanlage

Spezifikationen der üblichen Ports:

Basissystem:

  • Zwei Gateways (T-Schnittstelle)
  • Zwei S-Ports
  • Zwei analoge Nebenstellen-Ports (a/b)
  • Acht proprietäre Erweiterungs-Ports

Erweiterungseinheiten:

  • Ein Link-Anschluss (T)
  • Drei S-Ports
  • Vier Link-Ports (a/b)

Optionale Komponenten:

  • Türfreisprecheinrichtung (Intercom)
  • V.24-Port (serieller Drucker oder PC)
  • Relais zur Steuerung externer Funktionen

Die Systemsynchronisation erfolgt über ein lokales Taktsignal, das vom öffentlichen Netz gesteuert wird.

Installation privater Telefonanlagen

Es gibt zwei spezifische Phasen bei der Einrichtung der Anlage:

  • Der Kunde gibt die Position der Zentraleinheit an; Prüfung auf eine nahegelegene Steckdose.
  • Erstellung des Anlagen-Layouts und Lieferung des Materials.

Dem Kunden wird ein Vorschlag für die Anlage unterbreitet, der Folgendes enthält:

  • Wert des Materials
  • Finanzielles Angebot (einschließlich Material und Arbeitszeit)
  • Basispläne für den Standort der Terminals, Rohrleitungen sowie Aufzeichnungen über die Verteilung der Adernpaare pro Kabel und Klemme.

Befestigung:

  • Montage des Rahmens der Zentraleinheit.
  • Einsetzen der im Angebot enthaltenen Module und Überprüfung der korrekten Konfiguration.

Installation und Verkabelung:

  • Installation von Kabelkanälen, falls erforderlich.
  • Zuschneiden der Kabel nach Maß.
  • Bündeln der Kabel für gemeinsame Wege zur Verlegung in den Rohrleitungen.
  • Anschluss der Geräte an diese speziellen Kabel.
  • Anbringung der Anschlussklemmen (Rosetten) in einer Höhe von mindestens 20 Zentimetern über dem Boden bei Wandmontage.
  • Verbindung der Terminals mit der Verkabelung gemäß dem Systemcode.

Endkontrolle:

Anschluss der Zentraleinheit an das Stromnetz, Prüfung der Spannung, der Anschlussbuchsen und der Programmierung.

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