Territoriale Einheit und religiöse Politik Spaniens
Eingeordnet in Geschichte
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 4,75 KB
Die territoriale Einheit: Union der Ehe, nicht der Königreiche
Die territoriale Einheit: Union der Ehe, nicht der Königreiche.
RRCC (Los Reyes Católicos) — die Monarchen — diskutieren den Kampf.
Übernahme: Granada, Navarra und die Conquista Portugals. La Granada ...
Ab 1483 begann, mit den Enden der Santa Capitulaciones de Fe (1492) eine Garantie.
Für Muslime galt der Gebrauch ihrer Sprache, Sitten und Religion — und damit auch das Ende des Christentums? (Anmerkung: Kontext unklar; Originaltext belassen.)
Navarra und strategische Lage
NAVARRA — strategische Lage zwischen den hispanischen Königreichen. Dank der Politik von Fernando (Fernando II.) erfolgte 1512 die Eingliederung.
Ziel: Portugal halten und dessen Institutionen kontrollieren. Die Politik verletzte jedoch vielfach bestehende Regeln.
Der Ehebund war politisches Instrument. Political Action: Ausbau der politischen Macht.
Innenverwaltung und Institutionen
Mit einer Regierung aus Räten, einer Zunahme der Bürokratie und größerer Kontrolle über die Städte durch Bürgermeister und Gemeinderäte, mit Justizanhörungen und der Kanzlei, dem Gerichtshof der Inquisition (1478) und der Heiligen Bruderschaft (1476) — eine Art Miliz.
Personenverkehr und Überwachung des Adels (1480) — Gericht von Toledo.
Territoriale Ausdehnung: Aragon: Domäne im Mittelmeer und in Süditalien; Frankreich isoliert. Castilla-Expansion — atlantisch, außerdem Inseln und Besitzungen in Amerika und Nordafrika.
Religiöse Einheit
Religiöse Einheit: Die Monarchen versuchten, die Ernennung kirchlicher Ämter zu kontrollieren, indem sie Kandidaten dem Papst präsentierten (patronato regio).
Christen, Juden und Muslime lebten im gesamten Mittelmeerraum in einer schwankenden ethnischen und religiösen Toleranz. Als Folge wurde das Tribunal der Inquisition (1478) etabliert und in allen Bereichen wirksam.
Es kam zur Vertreibung der Juden (1492) und zur erzwungenen Umstellung der Muslime (1502). Außerdem entstand ein Maestrazgo (militärisch-administrative Einheit) für den König.
Computer-Tabellen: militärische Aufzeichnungen für den König (Originalhinweis beibehalten).
Die Idee des Reichs Karls V.
Die Idee des Reichs Karls V.: Besitz vieler weitläufiger Gebiete. Die Idee Karls V. ermutigte, alle Christen unter der Fahne des Kaisers zu vereinen — eine hohe feudalherrschaftliche Konzeption.
Erweiterung und Durchsetzung der religiösen Einheit gegenüber als „un- oder fehlgläubig“ betrachteten Gruppen.
Ein universales Projekt, getragen von intellektuellen Kreisen. In einer Minderheit von Zeitgenossen zeichnete sich jedoch ab, dass das Projekt nicht realisierbar war.
Das Empire scheiterte daran, weder Staat noch zentralisierte Monarchie zu werden; es war nur eine lose Einheit, verbunden durch rechtliche Bindungen und geistige Gemeinsamkeiten, aber mit schweren inneren Auseinandersetzungen.
Die geographische Lage Europas und die Entstehung nationaler Staaten sowie religiöser Spannungen zwischen Katholiken und Protestanten und die ständige Bedrohung durch das Osmanische Reich waren weitere Hindernisse für den Erfolg des vorgeschlagenen Systems.
Außenpolitik Karls V.
Außenpolitik von Karl V.: Bruch mit traditionellen politischen Praktiken zugunsten der Erhaltung territorialer Domänen. Die Krone verfolgte drei Hauptziele:
- Konfrontation mit Frankreich wegen der Hegemonie in Europa,
- Verteidigung des Christentums gegen die Türken,
- Verteidigung der katholischen Orthodoxie gegen protestantische Einflüsse in Europa.
Karl suchte stets gute Nachbarschaft mit Portugal und eine Allianz mit England; er heiratete die portugiesische Prinzessin Isabel im Jahr 1526.
Karl (Carlos) und Francisco: Kämpfe um Gebiete — Navarra, Burgund und italienische Domänen. Frankreich unternahm Versuche, Navarra nicht zu annektieren; die Eingliederung an die Krone war jedoch Teil des spanischen Anspruchs.
Das Mailänder Herzogtum war von großem Interesse; schließlich siegten spanische Truppen in der Schlacht bei Pavia, wodurch die Herrschaft über Mailand gesichert wurde.
Burgund (Borgoña) und die Konfrontation mit den Türken blieben problematisch; die Auseinandersetzungen mit dem Protestantismus verkomplizierten die Lage. 1556 zog sich Karl zurück und übergab die Krone — Abdikation zugunsten Philipps II.
(Originaltextelemente, ungewöhnliche Formulierungen und fremdsprachliche Einsprengsel wurden korrigiert und inhaltlich beibehalten.)