Textkonzept, Kohäsion und globale Verbreitung des Spanischen

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Konzept des Textes

Konzept des Textes

Ein Text ist ein Satz oder eine mehr oder weniger lange Folge von Sätzen, die kohärent und bedeutungsvoll sind. Er stellt die größte kommunikativen Einheit dar.

Ein Text entwickelt eine Idee oder eine Aussage, die der Sender übermitteln möchte und die sich logisch auf andere Teile bezieht. Die Mittel hierfür sind Verbindungen, die syntaktische und semantische Beziehungen herstellen.

Zusammenhalt und Kohärenz

Daher sind die beiden wesentlichen Eigenschaften eines Textes syntaktische Kohäsion und semantische Kohärenz. Zusammenhalt, definiert als die gegenseitige Abhängigkeit zwischen den Elementen eines Textes, liegt vor, wenn einzelne Bestandteile des Textes von anderen abhängen und ohne deren Berücksichtigung nicht verstanden werden können.

Mechanismen des Zusammenhalts

Die Mechanismen des Zusammenhalts sind vielfältig; die wichtigsten sind:

  • Satzverknüpfungen (z. B. Konjunktionen und Temporalsignale)
  • Diskursmarker
  • Lexikalische Wiederaufnahme und Rekurrenz
  • Anaphorische und kataphorische Beziehungen

Die Situation der spanischen Sprache in der Welt

Die Situation der spanischen Sprache in der Welt

Die spanische Sprache ist eine der am weitesten verbreiteten Sprachen der Erde. Die Zahl der Sprecher beträgt etwa 350 Millionen Menschen, eine Zahl, die nur von Englisch, Mandarin-Chinesisch und Hindustani übertroffen wird. Die größte Expansion fand im 16. und 17. Jahrhundert statt, besonders nach der Entdeckung Amerikas, wo sich heute die meisten ihrer Sprecher befinden.

Verbreitung in Amerika

Konkret sprechen fast alle Menschen im südlichen Teil Nord- und in Südamerika Spanisch, mit Ausnahme von Brasilien. Auch in Mittelamerika und Mexiko ist Spanisch die gesprochene Sprache. In einigen südlichen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten, insbesondere in Kalifornien (vor allem in städtischen Gebieten von Los Angeles und San Francisco), aber auch in Städten wie New York und Miami, gibt es sehr große spanischsprachige Gemeinschaften. Zusammenfassend ist Spanisch Amtssprache in über 20 Ländern in Amerika.

Präsenz in anderen Weltregionen

Die spanische Präsenz im übrigen Teil der Welt ist zwar vorhanden, aber etwas geringer als in Amerika. In Asien wurde Spanisch auf den Philippinen gesprochen; dort unterliegt es derzeit einem Rückgang. In Afrika ist Spanisch in den spanischen Besitzstädten (Ceuta und Melilla) sowie in Teilen Nordmarokkos und der Westsahara präsent. Darüber hinaus sprechen einige sephardische Gemeinden, die seit ihrer Vertreibung im Jahr 1492 verstreut wurden, weiterhin Spanisch. Auch in Europa, im Mittleren Osten und in Teilen Afrikas ist Spanisch in bestimmten Kontexten vertreten.

Spanisch ist neben Englisch und Französisch eine der am häufigsten verwendeten Sprachen der Welt. Das zeigt sich auch darin, dass es nach Englisch eine der weltweit am meisten erlernten Fremdsprachen ist.

Vielfalt und Institutionen

All diese Vielfalt ergibt ein breites und reiches Spektrum an Varianten sowie phonetischem und lexikalischem Reichtum. Zur Pflege und Normierung der spanischen Einheit tragen wichtige Institutionen bei, wie die Real Academia Española, der Verband der Akademien der spanischen Sprache (Asociación de Academias de la Lengua Española) und das Instituto Cervantes.

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