The Rising Sun & To His Coy Mistress – Gedichtanalysen und Interpretation

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THE RISING SUN

1. ANALYSE

Stimme und Stimmung

Stimme. Das Gedicht ist in der zweiten Person geschrieben; der Sprecher wendet sich an die Sonne.

Stimmung. Der Ton ist ironisch und burlesk; es dominiert eine Zurechtweisung der Sonne, die schließlich herablassend und stolz wirkt.

Zusammenfassung

Der Dichter schimpft die Sonne dafür, ihn allein zu lassen, beschimpft sie und fordert sie auf, ihre Arbeit zu tun und andere zu erleuchten, weil die Liebe einem anderen Zeitplan folgt. Der Autor stellt die Sonne als verwöhnt und abwertend dar; zugleich hebt er sie hervor, respektiert sie und will nicht beweisen, dass sie so wichtig ist. Es droht, dass sie alles komplett verbergen könnte. Er kontrastiert die Helligkeit der Geliebten mit der der Sonne und vergleicht diesen Aufwertungseffekt mit Reichtum, Prestige und Macht der Welt, die zugunsten seiner Geliebten an Bedeutung verlieren. Schließlich sagt der Dichter, dass seine Geliebte und er alles sind; alles andere ist im Vergleich Schatten, und die Sonne könnte so glücklich werden, als ob sie reduziert würde, eine von ihnen zu sein, nur um sie zu beleuchten.

Thema

Absolutheit der Liebe: Die Liebe beansprucht eine alleinige, subjektive Perspektive und verdrängt andere Maßstäbe.

Teile und Aufbau

Teil A. Verse 1–10: Die Liebe steht vor der Sonne; sie unterscheidet das Leben des Paares von dem der anderen.

Teil B. Verse 11–20: Reichtum und Güter der Welt werden zugunsten der Geliebten relativiert; nichts anderes zählt.

Teil C. Verse 21–30: Das Paar ist das Einzige, alles andere ist nur Raum oder Schatten.

To His Coy Mistress

1. ANALYSE

Stimme und Stimmung

Stimme. Das Gedicht ist in der zweiten Person verfasst; der Sprecher richtet sich an die Dame, die seine Geliebte ist.

Stimmung. Der Ton ist überwiegend ironisch und burlesk; gegen Ende kann er leidenschaftlich wirken. In der zweiten Strophe bricht ein anderer, pathetischer Ton durch.

Zusammenfassung

Der Dichter beginnt damit, seiner Geliebten zu sagen, dass er ihr viel Zeit widmen würde, wenn er alle Zeit der Welt hätte. Durch den raschen Fluss der Zeit erkennt er jedoch, dass wir sterblich sind und die Zeit begrenzt ist. Da man dem Tod nicht entkommt, treibt ihn die Erkenntnis, dass man lebendig ist und jung ist, dazu, die Leidenschaft jetzt auszuleben und die Zeit zu erobern.

Thema

Das Thema ist carpe diem in Verbindung mit tempus fugit: Die Vergänglichkeit des Lebens rechtfertigt das unmittelbare Genießen der Liebe; die zweite Strophe stärkt dieses Argument.

Teile und Aufbau

Teil A. Verse 1–20: Hypothetische Überlegungen – wenn es mehr Zeit gäbe, würde man sie verschönern und ihr den Hof machen.

Teil B. Verse 21–32: Mahnung an die Liebende: Die verbleibende Zeit ist kurz; man müsse handeln, solange man kann.

Teil C. Verse 33–46: Aufforderung, die Jugend zu ergreifen und die Liebe leidenschaftlich zu genießen.

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