Trainingsprinzipien und das Allgemeine Anpassungssyndrom
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Das Allgemeine Anpassungssyndrom (SGA) und Stress
SGA: Die Körperbalance (Homöostase) neigt dazu, verloren zu gehen. Wenn dies geschieht, reagiert der Körper mit einer Suche nach Gleichgewicht. Es handelt sich um eine Verhaltenstheorie des menschlichen Körpers bei Ungleichgewicht (Kälte, Hitze), die als Stress bezeichnet wird. Diese Anpassungen sind spezifisch und hängen von den auslösenden Agenten ab, aber die Folgen sind immer die gleichen. Es gibt drei Phasen:
- 1. Alarmphase: Das Gleichgewicht bricht zusammen, es kommt zur Flucht- oder Kampfreaktion.
- 2. Widerstandsphase: Der Organismus hält durch Aktionen das Gleichgewicht aufrecht.
- 3. Erschöpfungsphase: Im ersten Fall gibt es keine Ausdauer mehr oder der Organismus stirbt. Im zweiten Fall ist er resistenter gegen diesen Reiz (Superkompensation). Dies ist ein Trainingsprogramm, aber es dauert nur eine gewisse Zeit.
Das Reizschwellengesetz nach Schultz
Schwelle: Schultz besagt auch, dass jede Person eine unterschiedliche Reizschwelle hat. Um einen ökonomisch vertretbaren Reiz zu setzen, ist es notwendig, ein Minimum an Intensität zu erreichen. Es gibt ein Intensitätsniveau, bei dem eine zu hohe maximale Intensität Schäden verursachen kann.
Wichtige Trainingsprinzipien für den Erfolg
- Prinzip der Multilateralität: Gilt, wenn beide Körperhemisphären arbeiten; dadurch verbessern sich die physischen Qualitäten. Dies ist besonders für Jugendliche und die ersten Monate der Trainingsplanung wichtig.
- Prinzip der Spezifität: Ergänzt das vorherige Prinzip. Es besagt, dass die physische Qualität für eine körperliche Aktivität nur durch eine spezifische Aufgabe für diese Qualität verbessert wird. Dies gilt insbesondere für Spitzensportler.
- Prinzip der Kontinuität: Wir müssen jede physische Qualität regelmäßig trainieren, etwa 2 bis 3 Mal pro Woche. Wenn man mit dem Training einer Qualität beginnt, darf man nicht aufhören, sondern sollte bei Bedarf nur das Volumen anpassen.
- Prinzip des Wechsels: Es muss ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Erholung (Pause) herrschen. Es gibt Entlastungswochen in jedem Mesozyklus, und man muss die Lasten in wöchentlichen Mikrozyklen verteilen.
- Prinzip der Progression: Es bedeutet, die Belastungen progressiv zu steigern, zuerst das Volumen und dann die Intensität, ohne die Abwechslung bei der Überlastung zu vernachlässigen.
- Prinzip der Überlastung: Es besagt, dass bei jedem Training spezifische Mengen und Intensitäten verwendet werden müssen, ohne die Reizschwelle zu über- oder unterschreiten.
- Prinzip der Individualisierung: Der Plan muss an die jeweilige Person angepasst werden. Jede Belastung, die Kondition und die Ziele werden nach den individuellen Wünschen und Testergebnissen festgelegt.