Tsunamis und die Grüne Revolution
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Tsunamis: Ursachen und Auswirkungen
Ein Tsunami (japanisch tsu für „Hafen“ und nami für „Welle“, wörtlich „große Welle im Hafen“) ist eine Welle oder eine Gruppe von Hochenergie-Wellen, die entstehen, wenn ein großer Teil des Wassers vertikal verdrängt wird. Es wird geschätzt, dass 90 % dieser Phänomene durch Erdbeben verursacht werden; in diesem Fall werden sie genauer als tektonische Tsunamis bezeichnet.
Die Energie eines Tsunamis hängt von der Höhe (Amplitude) und der Geschwindigkeit ab. Die gesamte Energie, die sich an einem Küstengebiet entlädt, hängt zudem von der Anzahl der Wellenberge ab, die der Wellenzug mit sich führt (beim Tsunami im Indischen Ozean gab es beispielsweise sieben Gipfel). Solche Wellen bewegen eine Wassermenge, die viel größer ist als bei Oberflächenwellen, die durch Wind verursacht werden.
Die Grüne Revolution in der Landwirtschaft
Die „Grüne Revolution“ ist die Bezeichnung für den starken Anstieg der landwirtschaftlichen Produktion auf internationaler Ebene, der in den 1960er-Jahren durch den Einsatz moderner Produktionstechniken auftrat. Dies geschah insbesondere durch:
- Genetische Selektion
- Intensiven Anbau von Monokulturen mit Bewässerung
- Massiven Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden und Herbiziden
Diese Entwicklungen waren vor allem mit der Produktion von Mais und Weizen verbunden. Die Revolution fand in Mexiko und einigen anderen Ländern der Dritten Welt statt. Die Bedeutung dieser Revolution lag darin, dass sie optimistische Aussichten für die Beseitigung von Hunger und Unterernährung in unterentwickelten Ländern bot.
Die Ergebnisse in Form von Produktivitätssteigerungen waren spektakulär. In Mexiko dient Weizen als Beispiel: Die Ausbeute stieg von 750 kg pro Hektar im Jahr 1950 auf 3.200 kg im Jahr 1970. Es wurden Millionen von Dollar investiert. Doch die Kehrseite ließ nicht lange auf sich warten:
- Unbekannte Lagerungsprobleme und schädliche Auswirkungen
- Übermäßige Kosten für Saatgut und ergänzende Technologien
- Technologische Abhängigkeit
- Verdrängung traditioneller Kulturen
- Entstehen neuer Schädlinge
Daher wurde die „Grüne Revolution“ aus verschiedenen Blickwinkeln – von ökologischen über wirtschaftliche bis hin zu kulturellen und ernährungsphysiologischen Aspekten – stark kritisiert.