Überblick: Spanisch-Amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts

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Thema 14: Spanisch-Amerikanische Literatur

Lyrik: Hispanoamerikanische Strömungen

Einfache Lyrik

Der Song war die erste Bewegung, die den Bruch mit den Ansätzen des Modernismo einleitete. Er war klar und einfach, sogar umgangssprachlich.

Pablo Neruda

Chile war ein Dichter und Diplomat in Madrid bis zum Bürgerkrieg. Er erhielt den Nobelpreis für Literatur. Sein bekanntestes Buch ist "Zwanzig Liebesgedichte".

Octavio Paz

Der Mexikaner lebte als Diplomat in Frankreich, wo er den Surrealismus kennenlernte. Er reiste nach Spanien, Indien und Japan und konnte sich mit der Poesie und dem Denken dieser Länder vertraut machen. Wichtige Werke sind "Freiheit", "Bewährung" und "Osthang".

Der Roman des zwanzigsten Jahrhunderts

In den ersten 30 Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts dominierte der realistische Roman, der die ländliche amerikanische Welt darstellte. Ab den 40er Jahren fand eine tiefe Erneuerung des Romans statt, beeinflusst durch neue Techniken verschiedener Erzählungen und neuer Tendenzen, bekannter als der Magische Realismus (eine Mischung aus Realität und Fantasie).

Die 60er Jahre sind als der Boom der lateinamerikanischen Fiktion bekannt. Die Romanautoren verfolgten die Innovationen der vorhergehenden Phase und bereicherten sie mit neuen Ressourcen, wobei sie Elemente des Magischen Realismus beibehielten. Nach dem Boom traten neue Figuren wie Alfredo Bryce Echenique aus Peru oder Ricardo Piglia aus Argentinien hervor.

Die Kurzgeschichte

Die Kurzgeschichte wurde von den wichtigsten hispanoamerikanischen Erzählern gepflegt. Der erste war der uruguayische Schriftsteller Horacio Quiroga. Eine tiefgreifende Erneuerung dieses Genres fand jedoch ab 1940 in Argentinien mit Jorge Borges und Julio Cortázar statt.

Vanguardismo in der hispanischen Welt

Es gab interessante literarische Ereignisse wie den Kreationismus und den Surrealismus.

Ultraismus und Kreationismus

  • Kreationismus: Er beabsichtigte nicht, die Wirklichkeit widerzuspiegeln oder nachzuahmen, sondern den kreativen Impuls, die reinste Freude am Erfinden.
  • Ultraismus: Er zeichnete sich durch Themen aus, die mit den Aktivitäten des modernen Lebens verbunden sind, und wies auch einige visuelle Innovationen in der Anordnung der Verse auf.

Surrealismus

Vertreten durch César Vallejo, Pablo Neruda und Octavio Paz. Diese drei Dichter integrierten innovative Merkmale in ihre Werke und luden ihre Dichtung anschließend auf, indem sie Anliegen und Probleme der Menschen wieder in den Mittelpunkt rückten.

César Vallejo

Zu seinen Lebzeiten erfuhr er nie die volle kritische Anerkennung und sein Leben war von Armut und Not geprägt. Seine Arbeit gilt heute jedoch als wesentlich für die Poesieleserschaft. Sein erstes Gedichtbuch, "Die schwarzen Herolde", zeigte die Ästhetik des Modernismo.

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