Überblick über literarische Bewegungen und Textformen
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Definitionen verschiedener Textformen
Argumentative Texte
Argumentative Texte sollen den derzeitigen Wissensstand objektiv erklären oder den Empfängern bekannt machen. Die Argumentation versucht, die Empfänger von Gedanken und Überzeugungen zu überzeugen. Eine These wird dargelegt und besteht aus Argumentation, Hauptteil und einem Schluss der Abhandlung mit zwingendem Charakter.
Eine Meinungsspalte wird von einer Person mit Prestige geschrieben und unter der Voraussetzung veröffentlicht, dass die Firma mit der spanischen Zeitung zusammenarbeitet.
Weitere Textformen
- Humanistische Texte: Texte, die Studien zu einzelnen Menschen behandeln.
- Wissenschaftliche Texte: Texte, die wissenschaftliche Erkenntnisse, die mit der Natur zu tun haben, kommunizieren.
- Informative Texte: Befassen sich mit einem Thema, das dem Empfänger unbekannt ist, mit der Absicht, ihn zu informieren.
Die Romantik
Die Romantik ist der Ausdruck der kulturellen Ideale der Bourgeoisie, die um politische, soziale und kulturelle Macht kämpft.
Merkmale des romantischen Individualismus
- Der Künstler drückt Originalität und eine rebellische Einstellung aus.
- Subjektivismus: Priorität für die Manifestation der eigenen Überzeugungen.
- Sentimentalität: Gefühle sind die besten Führer der Handlung.
- Irrationalismus: Die intime Welt der geheimnisvollen Person enthält tiefe Geheimnisse, die nur durch den Schlaf bekannt gemacht werden können.
- Künstlerische Freiheit.
Wichtige Autoren der Romantik
José de Espronceda
Er verkörperte das typische romantische Künstlerleben. Seine Lyrik ist auch in seinen Hauptwerken zu sehen; der poetische Stil ist sehr uneinheitlich.
Ángel Saavedra, Duque de Rivas
Er ebnete den Weg zum Erfolg mit dem romantischen Drama „Don Álvaro oder die Macht des Schicksals“.
José Zorrilla
Er war der erfolgreichste Autor von Klassikern und wurde durch sein Werk „Don Juan Tenorio“ inspiriert, das die Tradition des Don Juan aus dem siebzehnten Jahrhundert widerspiegelt.
Gustavo Adolfo Bécquer
Sein umfangreiches literarisches Werk ist kaum bekannt. Er schrieb Kriminalromane unter dem Titel „Legende“. In gereimten Versen schrieb er eine Reihe von 86 kurzen Gedichten, die das Scheitern der Liebe und die Einsamkeit ausdrücken.
Rosalía de Castro
Sie schrieb den Großteil ihrer Arbeit auf Galizisch. Der Inhalt ihrer Arbeit vermittelt ihre intime innere Welt, inspiriert von Symbolen der Natur.
Realismus und Naturalismus
Der Realismus
Der Realismus ist der Ausdruck der herrschenden Mentalität der liberalen Bourgeoisie.
Juan Valera
Er vertrat einen praktischen, eher psychologischen Realismus. „Pepita Jiménez“ und „Juanita la Larga“ waren seine erfolgreichsten Romane, die in Andalusien spielen. Seine Prosa ist elegant und frei von Mängeln.
Benito Pérez Galdós
Er war ein produktiver Schriftsteller, dessen Werk in Phasen unterteilt werden kann:
- Erste Phase: Romane als Propaganda-Werkzeuge des Liberalismus (z. B. „Doña Perfecta“).
- Zweite Phase (Zeitgenössische spanische Romane): Interesse an der inneren Welt der Figuren (z. B. „Fortunata y Jacinta“).
- Dritte Phase: Fokus auf Figuren geistiger Natur (z. B. „Barmherzigkeit“).
Der Naturalismus
Der Naturalismus ist eine literarische Bewegung, die den Roman als ein neues experimentelles Laboratorium vorschlägt.
Leopoldo Alas „Clarín“
Sein Werk „La Regenta“ gilt als sein authentisches Meisterwerk der spanischen Literatur.
Emilia Pardo Bazán
Sie führte den Naturalismus in Spanien ein (z. B. „Los Pazos de Ulloa“, das auf dem galizischen Land spielt).
Hispanic Moderne und Generation von '98
Hispanic Moderne (Modernismo)
Die Hispanic Moderne wurde in Amerika geboren, als Schriftsteller wie José Martí und Rubén Darío eine neue poetische Sprache schufen.
Rubén Darío
Seine „Blauen Bücher“ und seine Prosa sind Ausdruck der weltlichen Moderne, die sowohl eine hellere als auch eine intimere Seite zeigt.
Die Generation von '98
Die Generation von '98 teilt den Kontext der Unzufriedenheit und Auflehnung gegen die moderne Welt sowie das Verlangen nach Schönheit, das auch die Moderne kennzeichnet. Sie rebelliert gegen bürgerliche Werte.
Merkmale der Generation von '98
- Castilianismus (Fokus auf Kastilien/Spanien)
- Subjektivismus
- Vitalismus
- Wunsch nach Schönheit
- Europäertum
- Antiromantik
Wichtige Autoren der Generation von '98
Antonio Machado
Seine Themen sind Einsamkeit, die Angst vor dem Vergehen der Zeit, der Tod und die Sehnsucht nach Gott (z. B. „Campos de Castilla“).
Pío Baroja
Seine Geschichten sind Ausdruck der Werte der Zeit (z. B. „Der Baum der Wissenschaft“, der das Wissen eines jungen Intellektuellen vermittelt, der die menschliche Existenz verstehen will).
Ramón María del Valle-Inclán
Er widmete sich zunächst dem Journalismus in Spanien. Spätere Arbeiten entwickelten den Esperpento-Stil (z. B. „Boheme-Lichter“, „Göttliche Worte“).
Novecento und die Avantgarde
Novecento (Generation von 1914)
Merkmale: Künstlerische Reinheit, intellektuelle Strenge.
Juan Ramón Jiménez
Er befasste sich mit praktischen Fragen der Moderne, Liebe und der Sehnsucht nach einem erfüllten Leben (z. B. „Platero und ich“).
Die Epoche des Geistes (Post-Novecento)
Die reine Poesie ist durch Symbole gekennzeichnet, um abstrakte Ideen von Ewigkeit und Schönheit auszudrücken.
In dieser Epoche werden wissenschaftliche Prinzipien, die als unveränderliche Wahrheiten galten, infrage gestellt. Es gibt Einflüsse von Freud (Existenz einer dunklen Welt, die dem menschlichen Bewusstsein zugrunde liegt).
Weitere Merkmale: Heterogenität, Experimentalismus.
Die Generation von '27
Merkmale: Freies Spiel der Bilder, Entmenschlichung, klassisches Experiment, Neopopularismo, künstlerische Reinheit.
Federico García Lorca
Er hob die „Zigeunerromanzen“ hervor. Sein Tod während des Bürgerkriegs fand weltweite Resonanz.