Überwachung von Rettungsschwimmern: Einsatz & Pläne

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Überwachungsbehörde

Monitoring ist die Aufgabe, bei der Rettungsschwimmer viel Zeit verbringen. Während ihres Einsatzes in unmittelbarer Nähe des Wassers müssen Retter auf alle Eventualitäten vorbereitet sein und schnell intervenieren können. Bei der Einrichtung eines Einsatzortes und eines Überwachungssystems müssen verschiedene Aspekte erfüllt sein, damit es wirksam ist:

  • Anzahl der Rettungsschwimmer.
  • Lage des Einsatzortes.
  • Statische oder dynamische Überwachung.
  • Strategien zur Kontrolle des Gebiets.
  • Schichtplanung der Überwachung.

Anzahl der Rettungsschwimmer

Folgende Faktoren sollten berücksichtigt werden:

  • Konfiguration und Größe des Badebereichs (z. B. Anzahl der Becken, Form etc.).
  • Anzahl der Benutzer.
  • Art der Ausrüstung (hochgelegene Rettungsstühle, Erste-Hilfe-Ausrüstung etc.).
  • Aktivitäten im Badbereich (Rutschen, Wellenbad etc.).

Zum Beispiel wird bei herkömmlichen rechteckigen Schwimmbädern empfohlen:

  • 20–25 m × 8,5–10 m → 1–2 Rettungsschwimmer.
  • 25 m × 12,5 m → 2 Rettungsschwimmer.
  • 33,3 m × 12,5 m → 3–4 Rettungsschwimmer.
  • 50 m × 25 m → 3–4 Rettungsschwimmer.

Am Strand wird empfohlen, dass die Beobachtungszone eines Rettungsschwimmers mindestens 200 Meter umfasst.

Hinzu kommen:

  • Ein Head Beach oder Koordinator mit Kenntnissen ähnlich denen eines Rettungsschwimmers im aquatischen Bereich.
  • Bootsrettung mit mindestens einem Skipper mit entsprechendem Titel/Führerschein.
  • Ein ärztlicher Rettungsschwimmer an der Erste-Hilfe-Station zur Unterstützung.
  • Eine Patrouille von zwei Rettern für jeweils 400–500 Meter.

Notfallpläne

Notfallpläne sollen die Verfahrensweisen für Interventionen bei Unfällen oder bedrohlichen Situationen klar festlegen und Einsatzkräfte anleiten. Im Notfallplan versuchen wir zu organisieren, was, wann, wo und wie gehandelt werden soll.

Der Plan muss Maßnahmen für kleinere Zwischenfälle (Erste Hilfe bei kleineren Verletzungen, verlorene Kinder etc.) sowie für schwerwiegende oder lebensbedrohliche Situationen (Herzinfarkte, Ertrinkungsunfälle, Gewalt etc.) enthalten.

Einsatzsequenz bei Unfällen

Im Allgemeinen ist folgende Reihenfolge zu beachten:

  1. Der Ersthelfer nimmt das Problem wahr (direkt oder indirekt).
  2. Er informiert relevante Personen (Kollegen, Ärzte, Dritte) und leitet Maßnahmen ein.
  3. Er bietet Unterstützung für den Rettungsschwimmer (z. B. Unterstützung im Wasser, Hilfe eines anderen Retters im Badebereich, Bereitstellung weiterer Notfallausrüstung).
  4. Stabilisierung der Situation: Die Lage wieder unter Kontrolle bringen.
  5. Bewertung des Notfalls und Einleitung von Entlastungs- oder Erholungsmaßnahmen (falls nötig und möglich).

Neben Unfällen kommen weitere Situationen in Betracht, in denen ein Einsatz erforderlich ist: widrige Wetterbedingungen (Gewitter, Regen etc.), kriminelle Handlungen, Brände, Unruhen, giftige Gase, technische Ausfälle etc.

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