Überwachungssysteme: Alarme, Einbruchmelder und Satellitenkommunikation
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1. Aufbau eines Alarmsystems
Ein effektives Alarmsystem besteht aus mehreren kritischen Komponenten:
Netzwerk von Detektoren
- Arbeitet 24 Stunden am Tag.
- Überwacht kontinuierlich alle relevanten Punkte.
- Die nächtliche Überwachung ist ebenso wichtig wie die tagsüber.
Steuereinheit (Control Unit)
- Analysiert die gesendeten Informationen.
- Führt die wichtigsten Schritte bei einer erkannten Anomalie aus.
- Die Installation ist von größter Bedeutung; der Fokus liegt auf der Verarbeitung einer Vielzahl von Informationen, die von einem Computer gesteuert werden.
Signalisierungsnetzwerk
- Überrascht den Eindringling und lässt Räuber fliehen.
- Alarme können akustisch (Sirenen, Glocken) oder visuell (fotografische Feuermelder) erfolgen.
- Die Kameras verfügen über ein eigenes Netz, um den Betrieb auch bei Stromausfall fortzusetzen.
Stromversorgung
Die Stromversorgung muss kontinuierlich gewährleistet sein. Es gibt zwei Hauptprobleme:
- Bei Anlagen, die ständig in Gebrauch sind, erfolgt die Stromversorgung über eine Batterie.
- Alarme müssen autonom sein; Batterien werden nur zum Zeitpunkt der Alarmauslösung verwendet.
Verteilungsnetz
Verantwortlich für die Kontaktaufnahme mit allen elektrischen Einbauten.
2. Arten von Einbruchmeldern
Es gibt verschiedene Sensortypen zur Erkennung von Einbrüchen:
- Drucksensoren
- Elektromagnetische Sensoren
- Akustische Sensoren
- Verschiebe-/Bewegungssensoren
- Vibrationssensoren
Empfohlene Platzierung:
- Büro: Ein Ionendetektor wird empfohlen, da er die größten Risiken abdeckt und eine schnelle und wirksame Reaktion ermöglicht.
- Küche: Ein Hitzedetektor (oder ein spezieller Rauchmelder) ist ratsam, da er bei starker Hitze sofort auslöst.
3. Satellitenantennen: Charakteristiken
Wichtige Parameter von Satellitenantennen:
Gewinn (Gain)
- Die maximale Verstärkung, die mit einer bestimmten Antenne erreicht werden kann.
- Wird in dB gemessen und variiert je nach Ausrichtung.
Bandbreite
Die Frequenzbereiche, in denen die Antenne spezifisch arbeitet.
Impedanz (Z)
Der Widerstand gegen den Stromfluss, abhängig von der induktiven und resistiven Komponente.
Frequenzgang
Wird in einem Diagramm dargestellt, wobei die Frequenz auf einer Achse und die Verstärkung (dB) auf der anderen abgetragen wird.
Richtcharakteristik
Beschreibt, wie stark die Strahlung auf einen bestimmten Punkt konzentriert wird.
Strahlenbreite (Beamwidth)
Der Winkel der Ausbreitung des Hauptstrahls.
Vorwärts-/Rückwärtsverhältnis (Link Front/Back)
Das Verhältnis zwischen dem Gewinn in abgestrahlter Richtung und dem Gewinn in der entgegengesetzten Richtung (in dB).
Abstrahlung (Strahlungsdiagramm)
Stellt die Strahlung einer Antenne im Raum dar. Es gibt verschiedene Lappen (Lobed):
- Hauptlappen (Main Lobe): Stellt den größten Teil des empfangenen oder abgestrahlten Signals dar.
- Seitenlappen (Side Lobe): Stellt die gestreute Strahlung in Richtungen abseits des Hauptstrahls dar.
- Rücklappen (Back Lobe): Stellt die Strahlung dar, die von der Seite und von hinten kommt.
4. Halbwellendipol
Dieser besteht aus gleich langen Leitern, wobei jeder Leiter an die entsprechende Verkabelung angeschlossen ist. Es gibt zwei Typen: Halbwellendipol und gefalteter Halbwellendipol.
5. Reflektoren und Direktoren
- Reflektoren: Werden hinter dem Dipol platziert, um empfangene Signale zu reflektieren und den Gewinn zu steigern.
- Direktoren: Werden vor dem Dipol montiert, um das abgestrahlte Signal zu bündeln und die Richtwirkung zu erhöhen.
Technische Parameter (Beispiele):
- CBER = 3 * 10-2
- VBER = 2 * 10-4
- Tdt = 45–70 dB
- Satelliten-TV = 47–77 dB
- Kabelfernsehen = 45–70 dB
- Frequenzbereich (Fi) = 920 MHz–2150 MHz
6. Satellitenempfangskomponenten
Offset-Antenne
Der Brennpunkt (Schwerpunkt) ist nach unten versetzt. Die Befestigung der Außeneinheit basiert auf einer einzigen Konsole, wodurch Schattenbereiche beim Empfang vermieden werden.
Primärer Fokus (Prime Focus)
Der Schwerpunkt liegt in der Mitte des parabolischen Reflektors, wo sich der LNB befindet. Der LNB unterliegt 3 Ringen. Die Stromversorgung des LNB ist getrennt, da Medien, die Schatten werfen, den Empfang und die Leistung beeinflussen können.
LNB (Low Noise Block Downconverter)
Ist verantwortlich für die Umwandlung von Signalen mit sehr hoher Frequenz in eine Zwischenfrequenz (ZF).
ZF (Zwischenfrequenz)
Zwischenfrequenzen, die eine einfache Verteilung innerhalb der Installation ermöglichen.
8. Kabel- und Netzwerkinstallation
Riti (Rohrleitungen/Kanäle)
Dient der Installation von Telefon- und Fernmeldekabeln.
RITS-Behandlung (Verteiler-/Verbindungstechnik)
Umfasst die Ausrüstung und die Sammlung von TV- und Radiosignalen.
Netzwerkabschlussdosen (Termination Boxes)
Können auf Putz oder Unterputz installiert werden. Sie müssen Rohre für die Kabelführung bieten.
Unterverteiler (Child Records/Abzweigdosen)
Ihre Funktion ist die Durchleitung von Leitungen und Verteilern für Netzwerkgehäuse. Diese Bereiche werden im Netzwerk verwendet.
Anschluss-/Verteilerpunkte (Connection Step)
Hilfsboxen, die alle 15 Meter zwischen den Unterverteilern und dem Netzwerk installiert werden, um die Terminierung zu ermöglichen.