Umwelt: Begriffe, Konzepte und gute Praktiken

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Umwelt: Begriffe und Konzepte

Glossar

Umwelt: Gesamtheit der belebten und unbelebten Bestandteile, in denen sich Leben entwickelt.

Ökologie: Die Wissenschaft, die die Beziehungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt untersucht.

Lebensraum: Gebiet, in dem eine Tier- oder Pflanzenart lebt.

Biodiversität: Begriff, der sich auf die Vielfalt des Lebens auf der Erde bezieht.

Ökosystem: Eine funktionale Einheit innerhalb der Biosphäre.

Verschmutzung: Verunreinigungen (physikalisch, chemisch oder biologisch) in der Umwelt.

Schadstoff: Unerwünschte Substanz.

Problem: Emissionen von Luftgasen; der Schwerpunkt liegt auf deren Messung.

Empfindlichkeit: Fähigkeit zur Messung von Luftschadstoffen in der Umwelt.

Freisetzung (Release): Abfälle, die in die Umwelt eingebracht werden.

Müll: Eine Substanz, die verworfen werden muss; überflüssig oder nutzlos.

Abfallerzeuger: Jede natürliche oder juristische Person, deren Tätigkeit — ausgenommen die Entsorgung privater Haushalte — Abfälle entstehen lässt oder die Maßnahmen wie Vorbereitung zur Wiederverwendung, Vermischung oder andere Eingriffe vornimmt, die die Art oder Zusammensetzung dieser Abfälle verändern.

Inhaber: Der Erzeuger der Abfälle oder die natürliche oder juristische Person, die die Verfügungsgewalt über die Abfälle hat, ohne selbst Entsorgungsunternehmen sein zu müssen.

Wiederverwendung (RE): Die Nutzung eines Produkts für denselben Zweck, für den es ursprünglich hergestellt wurde.

Recycling: Umwandlung von Abfällen zur Wiederverwendung im Produktionsprozess für ihren ursprünglichen Zweck oder andere Zwecke, einschließlich Kompostierung und Biogaserzeugung, jedoch ohne Verbrennung mit Energierückgewinnung.

Recovery (Rückgewinnung): Jedes Verfahren, das die Nutzung der in Abfällen enthaltenen Ressourcen ermöglicht, ohne die menschliche Gesundheit zu gefährden und ohne schädliche Methoden anzuwenden.

Beseitigung: Jedes Verfahren, das auf die Einleitung in Gewässer oder die Zerstörung, ganz oder teilweise, abzielt; dabei darf weder die Umwelt gefährdet noch die menschliche Gesundheit beeinträchtigt werden.

Entwicklung (Nachhaltigkeit): Erfüllt die aktuellen Bedürfnisse, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden.

Verursacherprinzip: Wer Umweltschäden verursacht, muss für die ökologischen Schäden bezahlen.

Auswirkung (Einschlag): Der Effekt einer Maßnahme auf die Umwelt.

Umweltverträglichkeitsprüfung und Berichte

Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP): Ausführliche administrative Verfahren, die auf der Umweltverträglichkeitsstudie beruhen.

Umweltverträglichkeitsbericht: Dokumentation und Bewertung, die während einer Umweltverträglichkeitsprüfung erstellt werden; dabei können Beurteilungsfehler auftreten.

Umweltbetriebsprüfung: Prüfungen, die ein Unternehmen im Rahmen seines Umweltmanagementsystems durchführt.

Rechtliche Grundlagen

  • Beschluss der Umweltpolitik
  • Europäische Norm
  • Landesvorschriften
  • Regionale Verordnungen
  • Kommunale Rechtsvorschriften

Wichtige Umweltthemen

  • Entwässerung und Wasserqualität
  • Emissionen und Luftqualität
  • Lärm
  • Abfälle
  • Aktivitäten auf Böden und potenziell kontaminierte Böden
  • Verpackungen und Verpackungsabfälle

Ständige Verbesserung im Umweltmanagement

  1. Umweltpolitik
  2. Planung
  3. Implementierung und Betrieb
  4. Kontroll- und Korrekturmaßnahmen
  5. Management Review

Gute Praxis — Umwelt

  • Steigerung der Produktivität durch Verbesserung menschlicher und organisatorischer Faktoren in der Produktion.
  • Vorbeugende Instandhaltung.
  • Prävention und Kontrolle von Leckagen und Verschüttungen.
  • Trennung von Abfallströmen und Emissionen.
  • Leitlinien zur Verwendung geeigneter Materialien und Ausrüstungen, um Emissionen und Abfallaufkommen zu reduzieren.
  • Verbesserungen im Materialhandling.
  • Verbesserungen in der Produktion.
  • Bestandskontrolle und Nachverfolgung von Materialien, Abfällen und Emissionen.

Gute Praktiken können meist schnell mit geringen Investitionskosten umgesetzt werden. Dadurch ist die Profitabilität oft sehr hoch und das Risiko sehr gering; werden Prozesse jedoch nicht angewendet, werden sie in der Regel von den Verantwortlichen in der Produktion übernommen.

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