UN-Resolution 1946 gegen das Franco-Regime in Spanien
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UN-Resolution 1946 gegen das Franco-Regime
UN-Resolution über Spanien, 1946, aufgenommen und veröffentlicht von der spanischen Presse im selben Jahr, ist ein historisches Dokument, das die Absicht der internationalen Gemeinschaft widerspiegelt, das Franco-Regime politisch zu isolieren. Die UNO wurde 1945 nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen, um Frieden in der Welt zu sichern. Die Rolle der Vereinigten Staaten in den beiden Weltkriegen trug dazu bei, dass die amerikanische Nation großen Einfluss auf die Struktur der neuen Organisation gewann.
Ablehnung einer Aufnahme Spaniens in die UNO
Man erklärte, Spanien nicht in die Vereinten Nationen aufzunehmen, solange es sein politisches System beibehielt. Spanien gab seinerseits an, keine Einmischung oder Aufforderungen internationaler Organisationen zu akzeptieren.
Beschluss und Empfehlungen der Vereinten Nationen
Nachdem sich die Situation Spaniens verschlechtert hatte, stimmten die Vereinten Nationen 1946 für Maßnahmen gegen das Franco-Regime. Die Resolution empfahl, der Franco-Regierung die Zugehörigkeit zu internationalen Organisationen sowie die Teilnahme an Konferenzen und anderen Aktivitäten zu untersagen, bis in Spanien eine neue, angemessene Regierung gebildet sei.
Ursachen der Isolation
Franco geriet in mehrere diplomatische Schwierigkeiten, vor allem aufgrund der Zusammenarbeit Spaniens mit Italien und Deutschland im Zweiten Weltkrieg, was die Ursache der internationalen Isolation war. Hätte sich das spanische System zu einer Demokratie entwickelt, wäre diese Zusammenarbeit möglicherweise weniger stark gewichtet worden.
Begrenzte praktische Wirkung der Resolution
Die Resolution der Vereinten Nationen hatte zunächst keinen signifikanten unmittelbaren Einfluss, da das spanische Regime ohnehin mit vielen Ländern kaum Beziehungen unterhielt. Nur wenige Botschafter wurden zurückgezogen: unter anderem zog ein Botschafter sein Amt in Madrid zurück; außerdem betraf der Rückzug diplomatischer Vertreter die Schweiz und den Vatikan. Diese Maßnahmen vermittelten den Eindruck, dass Spanien nur auf wenige internationale Unterstützer zählen konnte.
Internationale Unterstützer und innenpolitische Folgen
Als einzige deutlich wahrnehmbare Stützen blieben Portugal und Argentinien, deren Botschafter in Madrid als Zeichen der Unterstützung gesandt wurden. Diese Zusammenarbeit war für die Stabilität der spanischen Macht von entscheidender Bedeutung. Ein weiterer Faktor der Isolation war die Schwäche der inneren Opposition und das Missverständnis, die westlichen Mächte wollten Franco stürzen.
Franco: Propaganda und politische Anpassung
Franco und sein Regime reagierten, indem sie sich neu positionierten: Durch eine effektive Propagandakampagne, die vom spanischen Volk unterstützt wurde, richtete man sich ausdrücklich gegen die UN-Resolution. Gleichzeitig wurden politische Veränderungen vorgenommen, die gewisse demokratische Formen vortäuschten. Er bildete eine neue Regierung, die eine stärkere Präsenz von Katholiken gewährte und die Falange deutlich schwächte.
Auswirkungen des Kalten Krieges
Mit dem Ausbruch des Kalten Krieges änderte sich die Außenpolitik. Die diplomatische Isolation Spaniens verlor an Bedeutung, denn angesichts der internationalen Spannungen wurde jede westliche militärische Zusammenarbeit gegen die Sowjetunion willkommen geheißen.
Normalisierung in den 1950er Jahren
In den 1950er Jahren normalisierten sich die diplomatischen Beziehungen zwischen Spanien und den westlichen Mächten. Spanien erhielt bescheidene finanzielle Unterstützung von den Vereinigten Staaten. Wegen seines strategischen Werts war Franco bereit, Zugeständnisse zu machen, die für die Aufnahme in internationale Organisationen notwendig erschienen, etwa die Einrichtung amerikanischer Militärbasen und Handelsabkommen.
Wiederaufnahme in internationale Organisationen und Anerkennung
Auf Druck der USA wurde das Vetorecht gegen Spanien faktisch aufgehoben, und Spanien begann seine Rückkehr in internationale Organisationen; so wurde es unter anderem in die FAO aufgenommen, blieb aber im Rahmen militärischer Bündnisse wie der NATO zunächst marginalisiert. Die endgültige internationale Anerkennung Spaniens kam 1953 nach der Unterzeichnung eines Konkordats mit dem Heiligen Stuhl.
Zusammenfassung
- Die UN-Resolution von 1946 zielte auf die politische Isolation des Franco-Regimes ab.
- Die Resolution hatte anfänglich begrenzte praktische Wirkung, änderte aber die diplomatische Lage.
- Der Kalte Krieg und US-Interessen führten in den 1950er Jahren zur Normalisierung der Beziehungen.
- 1953 wurde die internationale Anerkennung durch ein Konkordat mit dem Heiligen Stuhl gefestigt.
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