Unternehmensorganisation und -führung

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Unternehmensorganisation: Grundlagen

Unternehmen: Eine Organisation, die für eine Person oder eine Gruppe von Personen geschaffen wurde, mit dem Ziel, durch Produktionsfaktoren Gewinne oder Ziele zu erzielen (in der Regel wirtschaftliche).

Unternehmensgrößen (Mitarbeiterzahl)

  • Mikro: <10
  • Kleinunternehmen: <50
  • Mittlere Unternehmen: <250
  • Großunternehmen: >250

Rechtsformen: Grundlagen

Die Rechtsform ermöglicht die Rechtsfähigkeit eines Unternehmens. Sie definiert die Rechte und Pflichten gegenüber Dritten.

  • Einzelunternehmen: Ein Inhaber, unbeschränkte Haftung, keine eigene Rechtspersönlichkeit.
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH/SL): Mindestens ein Gesellschafter, Haftung beschränkt auf das Gesellschaftsvermögen (mind. 3.005,06 €), eigene Rechtspersönlichkeit.
  • Aktiengesellschaft (AG/SA): Mindestens ein Aktionär, Haftung beschränkt auf das Gesellschaftsvermögen (mind. 60.101,21 €), eigene Rechtspersönlichkeit.

Organisationsstrukturen

Ranking (Hierarchie)

Management von Menschen durch die Einführung von Autoritäts- und Verantwortungsebenen (linear, funktional, Stab).

Departmentalisierung

Gruppierung von Personen, die für die Erfüllung gleicher Aufgaben zuständig sind, um die Kontrolle und Koordination zu verbessern.

Organisationsmodelle

  • Militärische Organisation (linear): Basiert auf einem Leiter, der Entscheidungen trifft und die volle Verantwortung trägt.
  • Taylorismus: Steigerung der Produktivität durch Spezialisierung der Arbeiter.
  • Toyota-Produktionssystem (Just-in-Time): Bereitstellung der benötigten Rohstoffe zur richtigen Zeit und am richtigen Ort.

Managementfunktionen

  • Planen: Festlegen des weiteren Vorgehens.
  • Organisieren: Strukturierung des Unternehmens, Aufgabenverteilung, Teambildung.
  • Verwalten (Führen): Entscheidungen treffen, Mitarbeiter motivieren.
  • Kontrollieren: Abweichungen vom Plan erkennen und korrigieren.

Kompetenzmanagement

Emotionale Intelligenz, Selbstvertrauen, Anpassungsfähigkeit, Kommunikationsstärke, Veränderungsbereitschaft.

Delegation

Aufgaben zuweisen und Autorität übertragen, sodass Mitarbeiter Verantwortung übernehmen können.

Aufgaben des mittleren Managements

Produktionsplanung, Koordination und Überwachung der Mitarbeiter, Vermittlung der Unternehmenskultur, Motivation der Mitarbeiter.

Führung

Führungskraft: Eine Person, die als Leiter anerkannt ist und das Verhalten anderer beeinflussen kann.

Merkmale guter Führung

Positives Arbeitsklima, Begeisterungsfähigkeit, gute Kommunikationsfähigkeiten, Bewusstsein für Stärken und Schwächen, Teamfähigkeit.

Führungsstile

  • Autokratisch: Der Chef entscheidet allein nach eigenen Kriterien.
  • Laissez-faire: Der Chef überlässt Entscheidungen den Gruppenmitgliedern.
  • Demokratisch: Der Chef schlägt Aufgaben vor, die Gruppe entscheidet im Konsens.
  • Paternalistisch: Der Chef trifft Entscheidungen, ohne andere zu beteiligen.
  • Bürokratisch: Strikte Einhaltung von Vorschriften und Hierarchien.
  • Partizipativ: Der Manager bezieht Untergebene in Entscheidungen ein und teilt Verantwortung.

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