Ursachen und Auswirkungen der Krise von 1929
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Ursachen der Krise von 1929.
Überproduktion war der Handel an den Börsen.
Überproduktion.
In den Vereinigten Staaten gab es einen starken Anstieg der Erzeugung aufgrund der technischen Erneuerung und Rationalisierung der Arbeit. Das Angebot überstieg die Nachfrage. Preise und Gewinne stagnierten.
Der Anstieg in der Produktion und die Sättigung des Marktes führten zu einem großen Bestand, der in einem allgemeinen Rückgang der Preise resultierte.
Börsenspekulation.
Die Unternehmen hörten auf zu wachsen und Investitionen wurden an die Börse geleitet. Diese erhöhte Nachfrage nach Aktien führte zu einer künstlichen Erhöhung der Preise.
- Der Börsencrash und das Ausmaß der Krise.
Die Krise von 1929 begann mit dem Fall der New Yorker Börse.
Der schwarze Donnerstag leitete den Prozess ein: In Ermangelung von Sicherheit wollten alle ihre Aktien verkaufen, um ihr Geld zurückzufordern, was den Preis des Geldes erhöhte. Das Angebot von Wertpapieren war so groß, dass die Preise fielen.
Die Banken versuchten, strengere Maßnahmen zu ergreifen, um den Zusammenbruch zu stoppen.
- Von der Tasche zur Bank.
Die Banken waren als erste betroffen. Sie hatten Darlehen in Aktien investiert, und die Investoren wurden durch ihre Ruine daran gehindert, ihre Rückkehr zu sichern. Das Misstrauen führte dazu, dass die Kunden ihre Einlagen aus Furcht vor dem Konkurs zurückholen wollten.
- Von Banken und Handel, Industrie und Landwirtschaft.
Ohne Banken gab es keine Kredite für Industrie, Handel und Landwirtschaft. Ohne wirtschaftliche Ressourcen häuften sich unverkaufte Produkte, und Preise sowie Gewinne fielen. Dies führte zur Schließung von Unternehmen und zu wachsender Arbeitslosigkeit.
Die Große Depression.
Die tiefere Bedeutung lag in der langen Dauer der Krise und ihrer universellen Tragweite.
Vom sozialen Standpunkt aus betonte die Arbeitslosigkeit die sozialen Gegensätze und Arbeitskämpfe der Gewerkschaften.
Die Ideen radikalisierten sich und führten zu Misstrauen und Argwohn, gefolgt vom Vertrag von Versailles und den Reparationen.
Es kam zu einer Rückkehr zum Protektionismus, da jedes Land versuchte, die Probleme der Überproduktion durch den Schutz ihrer heimischen Märkte mit hohen Zollgebühren zu lösen.
New Deal.
Seit 1933 schob der US-Präsident Roosevelt einen sogenannten "New Deal" in der Wirtschaftspolitik vor. Ein Plan für öffentliche Arbeiten, Leistungen bei Arbeitslosigkeit, Mindestlöhne, maximale Arbeitszeiten usw. wurden eingeführt.
Auch der Dollar wurde abgewertet, um die Exporte anzukurbeln. Er reformierte das Bankensystem und die Landwirtschaft.
Der "New Deal" führte zu einem gewissen Aufschwung der privaten Investitionen, konnte jedoch die öffentliche Nachfrage nicht ersetzen. Die Arbeitslosigkeit fiel. Dies markierte einen tiefgreifenden Wandel in der Wirtschaft.