Valencianische Autoren und Werke – Kurzporträts
Eingeordnet in Spanisch
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 5,83 KB
Joan Francesc Mira (Valencia, 1939)
Joan Francesc Mira (Valencia, 1939) ist der Autor mehrerer Romane, zahlreicher Zeitungsartikel und Koautor bzw. Mitarbeiter an einer Vielzahl von Studien zur Anthropologie. Zu seinen Arbeiten, die am ehesten Prüffläche und Bezug zum Land Valencia haben, zählen Und dem Land Valencia (1978), Kultur, Sprache, Nation (1987) und "Kritik der reinen Nation" (1984). Diese Werke sind Reflexionen über die Überprüfung des Nationenbegriffs, den nationalen Charakter Valencias und die daraus resultierenden Konsequenzen.
Gustav Muñoz (Valencia, 1951)
Gustav Muñoz (Valencia, 1951) ist Ökonom, Essayist und Übersetzer. Er ist Chefredakteur einer Zeitschrift und Koordinator der Studienreihe des Magazins Espill. Er hat Essays veröffentlicht, darunter Zwischen Kultur und Politik (1998), Zu Beginn eines Jahrhunderts. Ein Tagebuch von Reflexionen (2002) und Kulturerbe einer Ära (2006).
Isabel‑Clara Simó (Alcoy, 1943)
Isabel‑Clara Simó (Alcoy, 1943) ist Autorin mehrerer Romane, schreibt aber auch einschlägige Essays. Neben zahlreichen Stellungnahmen und Artikeln in der Tagespresse hat sie Bücher veröffentlicht, wie etwa Brief an meine Enkel über den Nationalismus (2000) oder In Notwehr (2003), ein Buch, das 2004 den Kritikerpreis der Autoren Valencias erhielt.
Quim Monzó (Barcelona, 1952)
Quim Monzó (Barcelona, 1952) ist erfolgreich in den Bereichen Roman, Kurzprosa und literarischer Journalismus tätig. Als regelmäßiger Mitarbeiter der Tages- und Wochenpresse sind seine Texte durch den Kampf gegen Klischees, Gemeinplätze und Banalität gekennzeichnet. Er beleuchtet die Realität des Alltags mit einem kritischen Auge, satirischem Humor und oft scharfer, vernichtender Kritik. Seine Prosa zeichnet sich durch Klarheit, Lakonie, direkten Stil, Ironie und eine bewusst gestaltete Pointe aus. Seine Arbeit zeigt deutlich die verschwimmende Grenze zwischen Literatur und Journalismus: Obwohl viele Artikel zeitnah in Zeitungen erscheinen und sich oft auf die unmittelbare Gegenwart beziehen, sind sie trotzdem ohne Probleme später lesbar. Einige seiner Sammlungen sind: Nicht jeder Baum Sämlinge (1994), Ist alles eine Lüge (2002) und Das Thema der Themen (2003).
Jesús Tusón (Valencia, 1939)
Jesús Tusón (Valencia, 1939) ist Professor an der Fakultät für Philologie und Professor für Linguistik an der Universität Barcelona. Unter seinen Büchern sind unter anderem Luxus der Sprache (1986), Schlechte Sprache (1988), Schreiben (1996), Naturgeschichte des Wortes (1998), Wie können wir? (1999), Ein Bild sagt mehr als tausend Worte (2001), Naturschatz (2004) und Das ist (und ist), was (2008). Jesús Tusón verteidigt den Luxus der Sprache und unsere Fähigkeit, unserer Welt Kohärenz und dem Leben Sinn mit Worten zu geben.
Josep Maria Espinàs (Barcelona, 1927)
Josep Maria Espinàs (Barcelona, 1927) umfasst in seinem kreativen Schreiben Romane, Reisechroniken, Werke des bürgerlichen Engagements, Bücher, Reportagen, Berichte und Zeitungsartikel. Er hat unter anderem Unsere alltäglichen Gegenstände (1985) veröffentlicht, in dem er die alltäglichen Dinge mit seinem sehr persönlichen Stil darstellt, humorvoll und voller Witz.
Jose Iborra (Benissa, 1929)
Jose Iborra (Benissa, 1929) ist Literaturkritiker und Schriftsteller. Er hat Rechtswissenschaft und Philosophie an der Universität Valencia studiert und in Romanistik promoviert. Er kombiniert die Facetten des Essayisten, Dozenten und Prologautors. Zur Erzählung zählt Parabeln und Ausreichend (1955). Zu seinen Essays gehören Portable Carpenter (1982), Schanze Literatur (1995) und Beugungen (2005).
Josep Vicent Marqués (Valencia, 1943–2008)
Josep Vicent Marqués (Valencia, 1943–2008) entwickelte sein Schaffen im Bereich der Soziologie und Publizistik. Er unternahm auch einen Ausflug in den Roman mit Liebe unmöglich. Als Essayist veröffentlichte er Ratloses Land (1974) und Ist nicht natürlich (1980). Ratloses Land ist eine vorläufige Zusammenstellung — eine kurze Collage verschiedener ironischer Texte, die diese Fragestellungen aus verschiedenen Blickwinkeln des valencianischen Alltags beleuchten.
Alle Angaben wurden hinsichtlich Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung korrigiert, Groß- und Kleinschreibung angepasst und redaktionell für bessere Lesbarkeit und SEO optimiert, ohne inhaltliche Kürzungen vorzunehmen.