Verbindung zwischen Realität und Erscheinung: Philosophische Ansätze
Eingeordnet in Philosophie und Ethik
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 2,86 KB
Verbindungen: Die Realität / Erscheinung
Die Erscheinung wird im Sinne der Realität auf der rechten Seite angezeigt.
Abweichungen der Realität (Anders Aussehen)
- Skeptizismus: Wir sind Gefangene der Erscheinung und können die authentische Realität nicht erkennen.
- Phänomenologie: Es gibt nichts anderes als das, was tatsächlich aussieht.
Vorsokratiker: Beiträge
Ansätze für die Koordinaten des Denkens. Vertrauen in die Vernunft und die menschliche Fähigkeit, die Welt zu verstehen und zu erklären. Obwohl eine überwiegend materialistische Konzeption des Universums erscheint, ist der Geist das Leitmotiv: Das Universum ist ein geordneter Kosmos, kein Chaos, was die Erklärung der Vielfalt ermöglicht.
Mechanistisches Universum: Brillante Einsichten
Newtonsche Kosmologie
- Heliozentrismus
- Elliptische Bahnen
- Homogenität des Universums
- Universelle Gravitation
- Existenz des unendlichen, leeren Universums
Aristotelische Kosmologie
- Geozentrisch
- Zyklisch
- Heterogenität des Universums
- Erde als Zentrum der Schwerkraft
- Endliches Universum, das die Leere nicht anerkennt
Philosophische Haltungen zur Realität
Realismus
Priorität der Dinge: Nimmt die Existenz der Welt an. Das Wissen ist unmittelbar, das Objekt der Dinge ist das Subjekt. Die Haltung ist reaktionsfähig auf die Realität, die an sich verständlich ist. Man kennt die Dinge selbst. Dies entspricht der natürlichen, spontanen Haltung und dem Vertrauen in die Erkenntnisorgane.
Idealismus
Priorität des Bewusstseins: Zweifel an der Existenz der Welt. Der unmittelbare Gegenstand des Wissens sind die konstruktiven Ideen des Subjekts. Die Verständlichkeit der Wirklichkeit kommt vom Subjekt und dem Wissen um die Dinge durch unsere Fähigkeiten. Dies ist eine künstliche, freiwillige Haltung und eine Erkenntniskritik der Wissensorgane.
Platonische Kosmologie
Der Demiurg
Die Ordnung kann nur von einer Intelligenz kommen, die Platon Demiurgen nennt. Der Demiurg ist kein Gott als Schöpfer, sondern ein Bild, das durch die Zusammenarbeit der Intelligenz mit der ewigen Materie entsteht.
Substrat (Materie)
Die Materie ist ewig. Der Demiurg ordnet sie nach dem Modell der Ideen.
Die Ideen als Modelle
Die Ideen sind notwendig, sobald Intelligenz existiert. Jedes intelligente Wesen, das etwas erschafft oder baut, stimmt mit einem Plan überein.
Der Raum
Der leere Raum existierte bereits und dient dem Demiurgen als Ort für seine Werke. Zusammenfassend ist der Demiurg der „Bäcker“, der die Sache mit dem „Teig“ der Materie nach dem „Plan“ formt.