Vergleich: Flussdiagramme, Klassendiagramme & OO-Design

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Vorteile von Flussdiagrammen

  • Schnelles Verständnis der Beziehungen
  • Effektive Analyse der verschiedenen Programmabschnitte
  • Nutzung als Arbeitsmodelle bei der Gestaltung neuer Programme oder Systeme
  • Verbesserte Kommunikation mit dem Benutzer
  • Entsprechende Dokumentation der Programme
  • Effizientes Programm-Coding
  • Erleichtertes Debugging und Testen von Programmen

Nachteile von Flussdiagrammen

  • Diagramme sind oft komplex und in ihrem Ansatz sowie Design aufwendig detailliert.
  • Entscheidungen nach einem Verzweigungssymbol zu folgen, kann schwierig sein, wenn es verschiedene Wege gibt.
  • Es gibt keine festen Regeln für die Erstellung, die alle vom Benutzer gewünschten Details berücksichtigen.

Vorteile von Klassendiagrammen

  • Automatisierte Codegenerierung
  • Vorschlag von Lösungen für bestimmte Fehler
  • Repräsentation von Beziehungen zwischen Klassen
  • Schutz von Systemkomponenten und Daten
  • Ermöglicht eine Reduzierung der Kopplung

Nachteile von Klassendiagrammen

  • Die Methode ist eher langsam.
  • Die Installation bzw. Implementierung ist sehr teuer.

Strukturierte Analyse vs. Objektorientierung

Die Methodik der strukturierten Analyse und des Designs untersucht Systeme aus der Sicht von Funktionen oder Aufgaben. Diese Aufgaben werden in kleinere Blöcke oder Module unterteilt. In der Objektorientierung hingegen nimmt der Aspekt der Modellierung einen höheren Stellenwert ein, wobei die Problemdomäne als eine Menge interagierender Objekte betrachtet wird.

  • Trennung vs. Vereinigung: Die strukturierte Analyse trennt zwischen Aufgaben (Programmen) und Daten (Dateien oder Datenbanken). Der objektorientierte Ansatz vereint beide Aspekte in Objekten.
  • Werkzeuge: Strukturierte Methoden nutzen Datenflussdiagramme (DFD), Data Dictionaries, Entity-Relationship-Diagramme (ERD) sowie Zustandsübergangsdiagramme und Prozess-Spezifikationen. Objektorientierte Methoden verwenden verschiedene Modelle wie das Objektmodell oder Zustandsmodelle.

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