Vergleich Kosmologischer Modelle und Ursachen der Adipositas

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Modelle des Universums und Gesundheitsaspekte

Geozentrisches Modell (Ptolemäisches Modell)

Im geozentrischen Modell (ptolemäisches Modell) steht die Erde unbeweglich im Zentrum des Universums. Sonne und Sterne drehen sich darum. Dieses Modell kann Folgendes erklären:

  • Bewegung der Sonne und des Mondes.
  • Das Phänomen von Tag und Nacht.
  • Die scheinbare Rotation der Sterne.
  • Die Bewegung der Planeten durch Epizykel.
  • Die Phasen der Venus.

Es kann nicht erklären, warum Planeten eigene Satelliten haben.

Heliozentrisches Modell (Kopernikanisches System)

Im heliozentrischen Modell (kopernikanisches System) steht die Sonne im Zentrum, und alle Himmelskörper umkreisen sie. Dieses Modell ermöglicht die Erklärung von:

  • Der Rotation der Sterne.
  • Der scheinbaren retrograden Bewegung der Planeten.
  • Der Variation der Planetengeschwindigkeit entlang ihrer elliptischen Bahnen.
  • Den Phasen der Venus.
  • Warum Planeten eigene Satelliten besitzen.

Zusätzlich wird erklärt, dass das Sonnensystem Teil der Milchstraße ist und sich ebenfalls um deren Zentrum bewegt.

Urknalltheorie (Big Bang Theory)

Die Urknalltheorie besagt, dass das Universum aus einem Zustand unendlicher Dichte und Temperatur expandiert ist, um seinen heutigen Zustand zu erreichen. Sie ermöglicht die Erklärung vieler Phänomene, die auch durch das heliozentrische Modell erklärt werden (z.B. retrograde Bewegung, Phasen der Venus, Satelliten der Planeten). Ebenso wird die Bewegung des Sonnensystems innerhalb der Milchstraße berücksichtigt.

Stationäres Universum (Steady State Theory)

Die Theorie des stationären Universums (Steady State Theory) erklärt:

  • Die Synthese von Elementen im Universum (über Wasserstoff hinaus).

Sie ist nicht in der Lage, die kosmische Hintergrundstrahlung zu erklären.

Stoffwechselerkrankungen

Hier sind einige medizinische Begriffe aufgeführt:

  • Diabetes mellitus: Erhöhte Blutzuckerwerte.
  • Adipositas: Die übermäßige Ansammlung von Fett im Körper.
  • Hyperlipidämie: Menge der im Blut zirkulierenden Lipide.
  • Hypertonie: Beschleunigt den Prozess der Atherosklerose.

Insulin ist ein Hormon, das in der Pankreas (Bauchspeicheldrüse) produziert wird. Es ermöglicht dem Körper die Assimilation der verbrauchten Nährstoffe. Die Glukose ist das Signal, das Insulin reguliert.

Warum gibt es so viel Fettleibigkeit?

Adipositas (Fettleibigkeit) entsteht, weil der heutige Mensch ein Leben führt, das im Widerspruch zu unserem evolutionären Design steht. Während Tiere sich bewegen müssen, um zu überleben, war dies für den zivilisierten Menschen lange Zeit nicht notwendig. Es gibt heute mehr kalorienreiche Lebensmittel und gleichzeitig eine reduzierte körperliche Betätigung (sedentärer Lebensstil). Das Drama zeigt sich besonders bei Kindern, bei denen Adipositas und Stoffwechselerkrankungen alarmierend zunehmen.

Wenn man umgangssprachlich die Bedeutung von Nahrung für unsere Gesundheit betonen will, sagt man: „Wir sind, was wir essen.“ Aus evolutionärer Sicht sollten wir jedoch sagen: „Wir sind, was unsere Vorfahren gegessen haben.“ Unsere evolutionären Phasen waren sehr hart, was die Lebensbedingungen und Ernährungsgewohnheiten unserer Vorgänger drastisch veränderte. Nur diejenigen, die sich genetisch an diese widrigen Umstände anpassten, überlebten.

Seit der Erfindung der Viehzucht und Landwirtschaft, vor nur etwa achttausend Jahren, verfügt die menschliche Spezies über Lebensmittel zu jeder Jahreszeit. Dies war bei unserer Entwicklung vor sechs Millionen Jahren, als wir noch in Regenwäldern lebten, nicht der Fall.

Anpassung an das evolutionäre Design

Was sollten wir tun, um unseren heutigen Lebensstil an das evolutionäre Design anzupassen?

Wir müssen versuchen, unseren Lebensstil so weit wie möglich an die Lebensweise unserer Vorfahren anzupassen – die Anpassung unserer Spezies vom Steinzeitalter an das Zeitalter des Weltraums.

Hier ist ein Dekalog (Zehn Gebote) zur Orientierung:

  1. Halten Sie das Gewicht, das uns entspricht.
  2. Führen Sie regelmäßig körperliche Übungen durch.
  3. Essen Sie gesunde pflanzliche Fasern.
  4. Vermeiden Sie Lebensmittel mit hohem Kaloriengehalt.
  5. Reduzieren Sie gesättigte Fette.
  6. Reduzieren Sie schnellen Zucker.
  7. Würzen Sie Speisen mit moderatem Salzgehalt.
  8. Vermeiden oder reduzieren Sie den Alkoholkonsum.
  9. Verzichten Sie auf Tabak.
  10. Bekämpfen Sie Stress.

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