Vergleich verschiedener Brandmelder-Technologien: Thermisch, Rauch, Gas & Flamme

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Übersicht verschiedener Brandmelder-Typen

Thermische Detektoren

Dies sind die kostengünstigsten Detektoren und weisen die geringste Anzahl von Fehlalarmen aller automatischen Brandmelder auf. Ihr Nachteil ist jedoch die langsame Reaktionszeit.

Peltier-Detektoren

Diese Detektoren verwenden ein Sensorelement, oft einen oder mehrere Thermistoren. Diese reagieren auf Temperaturerhöhungen mit einer Änderung des elektrischen Widerstands. Diese Änderung wird durch eine elektronische Schaltung erkannt. Der Detektor reagiert, wenn sich der Widerstand abnormal schnell ändert.

Rauchmelder

Rauchmelder agieren bei den meisten Bränden deutlich schneller als thermische Melder.

Optoelektronische Detektoren

Diese sprechen schneller auf Brände an, die niedrigenergetischen Rauch (Schwelfeuer) erzeugen. Sie detektieren in der Regel größere Verbrennungspartikel, welche die Ausbreitung eines Lichtstrahls beeinflussen.

Ionisations-Detektoren

Diese Detektoren nutzen eine kleine Menge radioaktiven Materials, um die Luft in der Detektorkammer zu ionisieren. Dadurch kann ein Strom zwischen zwei Elektroden kostenfrei (oder leichter) fließen. Sie sind besonders empfindlich bei schnellen, flammenbildenden Bränden.

Gas-Detektoren

Diese Detektoren erfassen Gase, die bevor Rauch oder Hitze entstehen, und verwenden dafür zwei Hauptprinzipien:

  • Halbleiter: Reagieren auf die Oxidation oder Reduktion von Gasen durch Veränderungen im Halbleiterwiderstand.
  • Katalytisches Element: Enthält ein Material, das unverändert bleibt, aber die Oxidation brennbarer Gase beschleunigt.

Flammenmelder

Flammenmelder reagieren auf die Erscheinung von sichtbarer Strahlungsenergie oder Strahlungsenergie, die für das menschliche Auge unsichtbar ist. Aufgrund ihrer schnellen Reaktion sind sie in höchst gefährlichen Bereichen unverzichtbar.

Infrarot-Detektoren (IR)

Diese bestehen aus einem System von Filtern und Linsen, um unerwünschte Wellenlängen abzuschirmen und die Energie auf eine Photovoltaik- oder Fotowiderstandszelle zu konzentrieren, die empfindlich auf Infrarotenergie reagiert.

Ultraviolett-Detektoren (UV)

Diese verwenden sensible Festkörperbauelemente (wie Siliziumkarbid oder Aluminiumnitrid) oder ein mit Gas gefülltes Rohr. Sie sind unempfindlich gegenüber Sonnenlicht oder künstlichem Licht.

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