Die Verwandlung: Analyse der Familien- und Finanzlage

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Die Verwandlung: Inhaltsangabe und soziale Dynamik

Da die Familie nicht mit ihm spricht und er nicht erfährt, was geschieht, ist Gregor gezwungen, an den Wänden zu horchen. Dabei bemerkt er, dass die Familie immer über ihn spricht. So erfährt er, wie verunsichert die Angehörigen in Bezug auf ihr allgemeines Verhalten in dieser unerwarteten Situation sind. Es bleiben immer zwei Familienmitglieder zu Hause, da wohl niemand mit Gregor allein im Haus bleiben will. Sogar das Dienstmädchen, das scheinbar über Gregors Verwandlung in einen Käfer informiert ist, kündigt ihre Anstellung bei der Familie.

Deshalb muss nun die Hausarbeit durch die übrigen Familienmitglieder erledigt werden. Die Situation hat zudem allen den Appetit genommen. Ebenso ist die Familie zum Sparen gezwungen.

Die finanzielle Situation der Familie Samsa

Der Vater informiert die Familie über die Vermögenssituation und eröffnet ihnen, dass er aus dem Konkurs etwas Bargeld retten konnte. Darüber freut sich Gregor, ist aber auch überrascht, denn der Vater hat ihm nie etwas darüber erzählt, noch hat ihn Gregor je gefragt.

Um seine Familie aus dieser hoffnungslosen Situation zu befreien, hat sich Gregor voller Eifer in die Arbeit gestürzt. So konnte er auch bald befördert werden und verdiente recht gut. Gregor empfindet diese Zeit innerhalb der Familie als sehr schön. In der Folge gewöhnt sich die Familie an Gregors Unterstützung, und auch Gregor findet es normal. Man ist zwar dankbar darüber, doch Gregor empfindet eine Verminderung der Zuneigung.

Die Beziehung zur Schwester und Zukunftspläne

Wobei allein die Schwester ihre Verbundenheit Gregor gegenüber aufrechterhält. Er selbst liebt seine Schwester auch und möchte sie finanziell beim Besuch des Konservatoriums unterstützen.

Da Gregor bis zur Erschöpfung an der Tür horcht und so seine Gliedmaßen nicht mehr unter Kontrolle hat, schlägt er mit dem Kopf an die Wand. Dies wiederum veranlasst den Vater, der es hört, zu einem bösartigen Kommentar: „Was er nur wieder treibt!“

Reflexion über das Ersparte des Vaters

Wiederholt erfährt Gregor weitere Details über die aktuelle Vermögenssituation und auch, dass sein Vater von seinem Gehalt eine Summe zur Seite gelegt hat. So ist nun ein ansehnlicher Betrag vorhanden. Dies wiederum sieht Gregor als ein positives Handeln des Vaters und seiner Sparsamkeit an.

Obwohl mit diesem Geld die Schulden früher hätten abbezahlt werden können und er selbst dann seinen ungeliebten Beruf hätte aufgeben können, sieht er das frühere Vorgehen des Vaters als ein vernünftiges Handeln an, das ihnen in der jetzigen Situation zugutekommt.

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