Die Verwendung von 'dass' und Relativpronomen im Deutschen
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1) Relativpronomen oder Fragepronomen
Ein Relativpronomen leitet einen Relativsatz ein und übernimmt eine syntaktische Funktion innerhalb des Satzes. Beispiel: „Lassen Sie das indonesische Restaurant, das ich erwähnt habe.“ Sie können Relativpronomen durch Wörter wie wer, was, wo oder welche ersetzen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zur Analyse komplexer Sätze.
Interrogativpronomen: Was?
2) Konjunktionen (Einleitung von Nebensätzen)
Konjunktionen leiten untergeordnete Sätze ein:
- Subjekt- oder Objektsätze: „Er sagt, dass er mich töten wird.“ / „Dass du dich betrinken willst, ist nicht mein Problem.“
- Ausrufe: „Dass ich so traurig bin!“ (Hierbei wird oft ein übergeordneter Satz wie „Es ist nicht fair, dass...“ ausgelassen).
3) Alternative Verbindungen
Hierbei handelt es sich um verschiedene Arten der Satzverknüpfung:
- Koordinierend: „Ich möchte Gerechtigkeit, und nicht Komik.“
- Optional: „Ob du willst oder nicht, komm mit mir.“
- Kausal: „Ich kann nicht kommen, weil ich nicht zu Hause bin.“
- Konsekutiv: „Ich flog so hoch, dass ich den Horizont sah.“
- Final: „Gib mir deinen Fuß, damit du deinen Schuh binden kannst.“
- Konditional: „Wenn du nicht willst, kommst du nicht.“
- Komparativ: „Er ist größer als Bill.“
4) Adjektivische Verwendung
- Interrogativ-Determiner: „Welches indonesische Restaurant meinst du?“
- Exklamativ-Determiner: „Welche Fragen du stellst!“ / „Wie viele Blumen!“
5) Weitere Verwendungen
- Sprachliche Ausdrücke: In Wendungen wie „zu sagen“ oder „zu sprechen“.
- Adverbiale Ausdrücke: „Klar, dass du dich irrst.“
- Betonung: „Es wird dich schlagen!“
- Ausrufe: „Wie gut es hier ist!“
- Adverbiale Ausrufe: „Was du sprichst!“
Hinweise zur Rechtschreibung
Beachten Sie, dass nur Interrogativ- und Ausrufewörter (Pronomen, Determiner oder Adverbien) einen Akzent bzw. eine besondere Betonung erfordern. Vermeiden Sie häufige Fehler wie den Dequeísmo (falscher Gebrauch von „de que“) oder das Auslassen notwendiger Präpositionen.