Voraussetzungen und Didaktik des Religionsunterrichts

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Voraussetzungen für den katholischen Religionsunterricht

Nach dem Empfang der Taufe und gemäß der Gesetzgebung ist ein Abschluss (Degree) erforderlich, der dem anderer Lehrer gleichwertig ist. Zudem ist ein Studium der Theologie und der Lehre der katholischen Religion notwendig, das auf die jeweilige Schulstufe abgestimmt ist. Für den Primarbereich ist die DECA (Declaración Eclesiástica de Competencia Académica) mit 180 Unterrichtsstunden erforderlich.

Es wird zudem ein fundiertes Wissen über das Thema, eine Identifikation mit den Lehrinhalten und eine Abstimmung mit der Lehre der Kirche vorausgesetzt. Der Lehrer soll ein Leben führen, das dem entspricht, was er lehrt.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Gemäß der zweiten Zusatzbestimmung (grundsätzlich analog zur LOGSE) gilt:

  • Es erfolgt eine Unterscheidung zwischen der Lehre der katholischen Religion und anderen Religionen.
  • Der Religionsunterricht ist nicht direkt von der spanischen Verfassung abhängig, sondern in das Bildungssystem integriert, da Vereinbarungen mit den staatlichen Konfessionen bestehen.
  • Dies unterstreicht die Verpflichtung des Staates, das Recht auf religiöse Erziehung zu gewährleisten.
  • Jede einseitige Auslegung der Vereinbarungen muss vermieden werden.
  • Das Angebot darf nicht reduziert werden; die Vergleichbarkeit mit Kernfächern muss trotz akademischer Festlegungsschwierigkeiten gewahrt bleiben.

Prinzipien der pädagogischen Intervention

Entdeckendes Lernen

Der Schüler ist das Subjekt beim Aufbau seines Wissens. Dieses Lernen erfordert eine aktive Suche nach Unterlagen. Der Lehrer sollte problematische Situationen fördern und ist verantwortlich für die Bereitstellung des richtigen Materials, durch welches die Schüler zur Wissensentdeckung gelangen.

Sinnvolles Lernen

Dies führt zu einer signifikanten Veränderung der Erfahrung. Es tritt auf, wenn eine enge, nicht willkürliche Verbindung zwischen neuen Informationen und vorhandenen Wissensstrukturen in der Thematik hergestellt wird.

Globalisierung

Hierbei handelt es sich um ein Prinzip, bei dem Inhalte über sinnvolle Verbindungen in verschiedene Bereiche gruppiert werden können.

Motivation und Funktionalität des Lernens

Hierbei spielen Variablen und Prozesse eine Rolle, die das Verhalten aktivieren und steuern. Es gibt zwei Arten von Motivation:

  • Externe Motivation: Bedingungen außerhalb des Individuums, die das Verhalten regulieren oder steuern.
  • Eigensicherheit (Intrinsische Motivation): Innere Bedingungen des Subjekts, die sich in Verbindung mit dem Inhaltsbereich entwickeln.
Die Rolle von Vorwissen

Vorwissen dient als Instrument zur Wissensentwicklung. Eine erste Einschätzung zu Beginn jeder Einheit ist notwendig, um Inhalte anzupassen und den Anschluss an neues Wissen zu erleichtern. Der Schüler soll erkennen, was er bereits weiß.

Lernen zu lernen

Der Student soll in der Lage sein, sich selbst zu unterrichten und seine Unabhängigkeit zu fördern. Die Bildung ist darauf ausgerichtet, Informationen eigenständig zu suchen und persönlich zu verarbeiten.

Kooperatives Klima und spielerischer Charakter

Ein positives Lernumfeld und spielerische Elemente unterstützen den Lernerfolg maßgeblich.

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