Vorgeschichte Valencias: Paläolithikum bis Metallzeit
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Vorgeschichte in Valencia: Das Paläolithikum
In der Region Valencia wurden Hominiden-Überreste des Homo neanderthalensis gefunden. Dieser war ein Jäger, und die Bearbeitung von Feuerstein wurde mit der Technik der Steinmetze durchgeführt. Dies belegt die Fundstätte in der Cova Negra (Xàtiva). Die Hominiden der letzten Etappe der Altsteinzeit waren der Homo sapiens sapiens. Diese stellten spezialisiertere Steinwerkzeuge aus Abschlägen her sowie Werkzeuge aus Knochen und Geweih.
Die bedeutendste Fundstätte dieser Zeit in Valencia ist die Höhle Cova del Parpalló (Gandia). Dort fand man unter anderem Steinplatten, die mit Gravuren und Malereien von Tieren sowie geometrischen Figuren verziert sind.
Die levantinische Höhlenmalerei
Die levantinische Felsmalerei entwickelte sich während des Mesolithikums und Neolithikums. Die Malereien wurden sowohl im Freien als auch in Abri-Felsüberhängen und flachen Höhlen an den Hängen von Schluchten angefertigt. Die schematischen Zeichnungen sind in Rot oder Schwarz gehalten; die Szenen zeigen menschliche und tierische Figuren in Bewegung.
Gelegentlich tragen einige dieser Figuren:
- Armbänder
- Kopfschmuck
- Bänder
- Federn
Die Motive deuten darauf hin, dass diese Personen eine herausragende Stellung innerhalb der Gemeinschaft einnahmen.
Das Neolithikum (Jungsteinzeit)
Während der Jungsteinzeit lebte die Bevölkerung weiterhin in Höhlen (wie der Cova de la Sarsa in Bocairent, Valencia). Zu den Werkzeugen dieser Zeit gehören solche aus poliertem Stein, die in der Landwirtschaft eingesetzt wurden. Die charakteristischsten Objekte dieser Phase sind jedoch Erzeugnisse aus Knochen und die Cardial-Keramik.
Die Metallzeit
Die Metallverarbeitung wurde in der Region Valencia während der Kupferzeit durch Menschen aus dem östlichen Mittelmeerraum eingeführt. Der Mangel an Kupfer verhinderte jedoch die weit verbreitete Nutzung von Objekten aus diesem Material. Die Höhlen wurden durch Hütten ersetzt; es entstanden unbefestigte Dörfer in fruchtbaren Ebenen.
In der Bronzezeit unterschieden sich die Siedlungen deutlich von denen der Vergangenheit:
- Sie lagen nun in größeren Höhen.
- Sie wurden mit Mauern befestigt, um sich gegen Angriffe von außen zu verteidigen.
Die Wohnungen waren rechteckig und bestanden aus einem Raum. Die Wände wurden aus Lehmziegeln errichtet und ruhten auf einem Steinsockel. In dieser Epoche wurden Utensilien aus Metall sowie Keramik in dunklen Tönen mit polierter Oberfläche hergestellt.