Der Vorleser: Michaels Begegnung mit Hanna
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Kapitel 1: Michaels Krankheit und Hannas Hilfe
Im ersten Kapitel des Romans Der Vorleser von Bernhard Schlink übergibt sich Michael Berg auf dem Heimweg von der Schule. Hanna Schmitz, eine ihm unbekannte Frau, kommt ihm zu Hilfe. Sie reinigt ihn und den Gehweg. Als Michael zu weinen beginnt, erkundigt sie sich nach seiner Adresse und begleitet ihn nach Hause. Ein Arzt diagnostiziert Gelbsucht.
Kapitel 2: Hannas Haus in der Bahnhofstraße
Michael beschreibt Hannas Haus in der Bahnhofstraße detailliert. Er schildert es aus verschiedenen Perspektiven: wie es gegenwärtig aussieht, wie es war, als er fünfzehn Jahre alt war, wie er es als kleiner Junge wahrnahm und wie es in seinen Träumen erscheint.
Kapitel 3: Michaels Dank und Hannas Wohnung
Michael besucht Hanna, um sich für ihre Hilfe zu bedanken. Sie bittet ihn in ihre Wohnung. Während Michael von seiner Krankheit berichtet, bügelt Hanna auf dem Küchentisch. Michael beschreibt die Wohnung und wie sie zu jener Zeit aussah.
Kapitel 4: Beobachtung und Flucht
Michael ist noch bei Hanna. Als er gehen möchte, bittet sie ihn zu warten, da sie ebenfalls losmüsse und ein Stück des Weges mit ihm gehen wolle. Michael wartet im Flur, während Hanna sich in der Küche umzieht, deren Tür einen Spalt offen steht. Michael beobachtet sie. Als Hanna dies bemerkt, flieht Michael aus dem Haus und geht langsam nach Hause.
Kapitel 5: Michaels Überlegungen
Michael spielt mit dem Gedanken, Hanna erneut zu besuchen. Er wägt Vor- und Nachteile ab und kommt zu dem Schluss, dass es gefährlicher wäre, sie nicht zu besuchen, da er sonst möglicherweise seinen Fantasien nicht entkommen könne.
Kapitel 6: Das erste Mal
Michael möchte Hanna besuchen, doch sie ist nicht zu Hause. Er wartet im Treppenhaus. Als sie schließlich heimkommt, erkennt er an ihrer Kleidung, dass sie als Straßenbahnschaffnerin arbeitet. Sie trägt eine Koksschütte und schickt Michael in den Keller, um weitere zu holen. Dabei stürzt der Koksberg ein und Michael wird schmutzig. Hanna lacht, und er lacht mit. Sie lässt ihm ein Bad ein. Während er badet, klopft sie seine Kleidung aus. Hanna hält ein Handtuch bereit, um Michael abzutrocknen. Er schaut nicht hin und bemerkt erst, dass Hanna ebenfalls nackt ist, als sie das Handtuch fallen lässt. Danach schlafen sie miteinander.
Kapitel 7: Schule und Familie
Michael beschließt, wieder zur Schule zu gehen, obwohl er aufgrund seiner Krankheit eigentlich noch zu Hause bleiben sollte. Er erinnert sich an eine Szene aus seiner Kindheit, in der seine Mutter ihn wäscht. Er beschreibt auch das distanzierte Verhältnis seines Vaters zur Familie.
Kapitel 8: Streit und Analphabetismus
Michael gesteht Hanna, dass er die sechste Stunde schwänzt, um sie zu treffen. Daraufhin streiten sie sich zum ersten Mal. Hanna schickt ihn nach Hause, da sie nicht möchte, dass er sitzen bleibt. Sie will verhindern, dass Michael, wie sie, als Analphabet und Straßenbahnschaffner endet.