Wandel und Umbruch: Vom Ancien Régime zur Moderne
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1. Das Ende des Ancien Régime: Veränderungen und Akteure
1.1. Die Veränderungen, die das Ancien Régime beendeten
Zwischen dem 18. und frühen 19. Jahrhundert gab es große Veränderungen in Europa und Nordamerika:
- Das Ende des Ancien Régime: Es wurde durch liberale Systeme ersetzt.
- Die Industrielle Revolution: Sie veränderte die technologische Welt, die Wirtschaft und die Demografie.
1.2. Die Protagonisten des Endes des Ancien Régime
Die sozialen Gruppen des alten Regimes waren die Akteure dieses Prozesses:
- Aristokraten: Sie wollten das Ende des alten Regimes verhindern und keine Steuern zahlen, da sie sich als privilegiert betrachteten. Auf der anderen Seite trugen einige Adlige zum Ende des alten Regimes bei.
- Bourgeoisie: Durch ihre Arbeit konnten sie großen Wohlstand erlangen. Diese Menschen hatten unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Gesellschaft und Politik zu organisieren seien; daraus entstanden die Aufklärung und der Liberalismus.
2. Folgen des Systemwandels
2.1. Liberalismus
Der Liberalismus ist eine Ideologie, die folgende Veränderungen mit sich brachte:
- Politik: Das parlamentarische System setzte sich durch.
- Wirtschaft: Der Kapitalismus entstand.
- Gesellschaft: Unterschiede basieren nun auf der wirtschaftlichen Ebene.
2.2. Von der Ständegesellschaft zur Klassengesellschaft
(Erläuterung der Ständegesellschaft)
Klassengesellschaft
Nach der Revolution gab es Veränderungen in der sozialen Struktur. Es wurde nicht mehr nach Ständen, sondern nach Klassen unterschieden, die sich durch ihren Reichtum differenzieren. Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich (auch der König) und alle sind steuerpflichtig. Soziale Mobilität wurde möglich.
2.3. Die politischen Folgen: Vom Absolutismus zum Parlamentarismus
(Erläuterung des absoluten Systems)
Parlamentarische Systeme
Diese sind charakterisiert durch:
- Volkssouveränität: Jeder Mensch besitzt einen Teil der Souveränität.
- Gewaltenteilung: Trennung in Legislative, Exekutive und Judikative.
- Parlament: Ein Ort, an dem die gesetzgebende Gewalt ausgeübt wird.
- Zweiparteiensystem: Das Parlament ist in zwei große Parteien unterteilt, um Machtalternativen zu bieten.
- Verfassung: Ein Regelwerk, das die Rechte aller Bürger festlegt.
- Menschenrechte: Rechte, die jeder Mensch von Geburt an besitzt.
- Religionsfreiheit: Jede Person kann die Religion ihrer Wahl ausüben.