Wandel und Verteilung der Industrie in Spanien
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Aktuelle Veränderungen in der spanischen Industrie
Die industrielle Entwicklung Spaniens verlief in mehreren Phasen:
- Die erste industrielle Revolution erreichte verzögert Regionen wie Katalonien, das Baskenland und Asturien.
- Mitte des 20. Jahrhunderts kam es zu einem raschen Wachstum, vor allem in städtischen Gebieten.
- In den 1970er Jahren führte eine industrielle Krise (verursacht durch neue Wettbewerber, übermäßigen Protektionismus, mangelnde Investitionen, niedriges Bildungsniveau und unzureichende technologische Entwicklung) zu Problemen.
- In den 1980er Jahren fand eine industrielle Umstrukturierung statt, die unrentable Sektoren reduzierte.
- Es kam zu einem Anstieg von Hightech-Industrien und multinationalen Konzernen.
- Dies führte zu einer Erholung der Industrieproduktion, des Wachstums und der Beschäftigung.
Heute stellen die Konkurrenz aus asiatischen Ländern und Osteuropa sowie die Delokalisierung multinationaler Unternehmen neue Herausforderungen dar.
Die Verteilung der Gewerbegebiete in Spanien
Die spanische Industrielandschaft weist sowohl traditionelle als auch neue Merkmale auf:
- Katalonien, Madrid, Valencia und das Baskenland konzentrieren fast 60 % der industriellen Beschäftigung.
- Regionen wie Asturien und Kantabrien hatten Schwierigkeiten, ihren industriellen Niedergang zu überwinden.
- Neue, dynamische Gebiete wie Aragon und Kastilien-La Mancha haben sich entwickelt.
- Ballungsräume wie Barcelona, Madrid, Bilbao und Valencia behalten ihre Bedeutung.
- Es gibt einen Kontrast zwischen alten Industriestandorten und modernen Technologieparks.
- Die Entwicklungsachsen des Ebro, des Mittelmeers und des galicischen Atlantiks gewinnen an Bedeutung.
- Mittlere Städte und ländliche Gebiete erleben ebenfalls eine Industrialisierung.
- Es entstehen spezialisierte Produktionsbereiche.